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Chronik Österreich
06/22/2021

Heftige Hagelunwetter ziehen über Norden Österreichs

Dienstagabend kam es zu Sturmböen, Starkregen und Überflutungen. Die Westbahnlinie in Salzburg war unterbrochen.

von Patrick Wammerl

In Teilen von Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich sind am frühen Dienstagabend die prognostizierten Unwetter eingetroffen. Betroffen waren zunächst vor allem der Flachgau, das Innviertel und das Salzkammergut und später auch das Mostviertel und das nördliche Niederösterreich. Eine heftige Gewitterzelle hatte sich rund um den Fuschl- und den Mattsee gebildet. Das Unwetter zog mit Sturmböen und Hagel über Zell am Moos Richtung Seewalchen am Attersee. Die bis zu vier Zentimeter großen Hegelkörner beschädigten Autos und durchschlugen Glasscheiben.

Zur gleichen Zeit kam es auch im Raum Schärding zu kräftigen Gewittern. Binnen kürzester Zeit fielen in den betroffenen Gebieten Regenmengen um 30 Liter pro Quadratmeter. Es kam zu kleinräumigen Überflutungen. Wegen umgestürzter Bäume nach Blitzeinschlägen und wegen des starken Sturms musste die Westbahnlinie zwischen Salzburg Hauptbahnhof und Hallwang-Elixhausen für alle Züge gesperrt werden. Die Gleise waren nach einem Unwetter verlegt. Die ÖBB arbeiteten daran einen Schienenersatzverkehr einzurichten, hieß es gegen 19.30 Uhr.

Da sich die Gewitterzellen nur sehr langsam fortbewegten, konnten Boden und Kanalisation die Wassermassen und Hagelmengen nicht mehr aufnehmen. Die Folge waren schwere Überschwemmungen. Es kam zu Hunderten Feuerwehreinsätzen.

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