++ THEMENBILD ++ CORONA: CORONA-IMPFUNG/?EU/?REISEN/?GRÜNER PASS/TOURISMUS/?

© APA/BARBARA GINDL / BARBARA GINDL

Chronik Österreich
06/16/2021

"Grüner Pass": Der Juli bringt Erleichterungen bei EU-Reisen

Es soll dann kaum mehr Quarantäne geben, abhängig wird das aber auch von den Mutationen sein.

von Markus Strohmayer

Die stetig steigende Durchimpfungsrate in der EU brachte zuletzt so etwas wie Normalität zurück. Auch im Reiseverkehr. Wie ein Blick auf die Lieblingsreiseziele der Österreicher offenbart, ist man von einem „Sommer wie damals“ aber noch weit entfernt. Denn in der heurigen Urlaubszeit gibt es bei der Einreise viele unterschiedliche Auflagen.

So brauchen Italienreisende einen negativen Antigen- oder PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Zudem ist eine Vorabregistrierung notwendig. In Griechenland gilt nur die PCR-Variante, der Test darf dafür um einen Tag älter sein. Ebenso möglich ist ein Genesungsnachweis oder ein Beleg der vollständigen Impfung, wobei der zweite Termin mindestens 14 Tage her sein muss. Bei der Ankunft im Land muss zusätzlich ein Schnelltest durchgeführt werden, eine Registrierung ist auch hier notwendig.

Vergleichsweise leicht haben es Kroatienurlauber, denn in dem Tourismusland werden sowohl negative Antigen- als auch PCR-Tests akzeptiert (48 bzw. 72 Stunden alt). Ebenso kann man als Genesener oder nach dem Erststich einreisen, sofern dieser 22 Tage her ist.

In den meisten EU-Ländern gelten damit derzeit in der einen oder anderen Form die 3G-Regeln. Diese sollen aber ab Anfang Juli in der gesamten Europäischen Union vereinheitlicht werden. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) traf sich deshalb am Dienstag mit seinen EU-Amtskollegen in Luxemburg.

Ende des „Fleckerlteppichs“

In Kraft tritt der bereits angekündigte „Grüne Pass“ – ein EU-Zertifikat, das vor allem das Reisen erleichtern soll – mit 1. Juli. Bei dem digitalen Dokument handelt es sich um einen individuellen QR-Code, der Auskunft darüber gibt, ob jemand geimpft, getestet oder genesen ist. Mückstein sprach sich für eine europaweit einheitliche 3G-Regelung aus, speziell im Hinblick auf Genesene und Geimpfte. Rückenwind bekam er durch eine Empfehlung des Europäischen Rats, welche viele Regeln vorsieht, die in Österreich bereits gelten. Etwa, dass Genesene für sechs Monate von der Testpflicht befreit sind und dass für diese eine Impfdosis zur Vollimmunisierung ausreicht.  

Beim Treffen der Gesundheitsminister herrschte Konsens darüber, dass der „Grüne Pass“ Erleichterungen beim Reisen bringen und die Quarantäne weitestgehend fallen soll, heißt es aus dem Sozialministerium. Allerdings hätten sich die Staaten vorbehalten, die Regeln individuell zu verschärfen, sollte die epidemiologische Lage – im Speziellen Mutationen wie die Delta-Variante – das notwendig machen.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Um diesen Artikel lesen zu können, würden wir Ihnen gerne die Anmeldung für unser Plus Abo zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diese anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.