Floridsdorfer sorgen sich um Magdalenenhof auf dem Bisamberg

Floridsdorfer sorgen sich um Magdalenenhof auf dem Bisamberg
Während das Schloss Cobenzl runderneuert wird, verfällt ein anderes historisches Gebäude der Stadt: der Magdalenenhof am Bisamberg

Ein Schloss. Eine Ausflugsdestination im Eigentum der Stadt Wien. Ein Pächter, der das Haus räumen musste. Die Geschichten vom Schloss Cobenzl in Döbling und dem Jagdschloss Magdalenenhof in Floridsdorf klingen ähnlich. Das (vorläufige) Ende ist aber nur bei dem einen märchenhaft, bei dem anderen eher verwunschen.

Für Ersteres – das Schloss Cobenzl – wurde ein neuer Pächter gesucht und gefunden. Nämlich „Motto am Fluss“-Chef Bernd Schlacher, ein medienwirksames Zugpferd. Gerade erst wurde die Grundsteinlegung samt Vergrabung einer Zeitkapsel gefeiert. Geplant ist eine Runderneuerung mit Edel-Dachterrasse .

Das Jagdschloss Magdalenenhof hingegen verfällt am Bisamberg unbeachtet. Sehr zum Missfallen der Floridsdorfer, die sich eine Nachnutzung des mehr als hundertjährigen Gebäudes wünschen. Quer durch alle Parteien kann man sich eine kulturelle oder soziale Einrichtung vorstellen.

Einzigartige Flora und Fauna

„Ein öffentlicher Garten, in dem auch Unterricht abgehalten werden kann, wäre eine gute Idee“, sagt etwa Erol Holawatsch, ÖVP-Bezirksparteiobmann. Die Flora und Fauna sei nämlich einzigartig. Der letzte Pächter habe versucht, so etwas aufzubauen – mit Schaugärten und Lerngärten für Schüler.

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