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Chronik Österreich
10/28/2021

Erneut mehr als 4.200 Neuinfektionen binnen 24 Stunden

Zudem gab es 27 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.

Am zweiten Tag in Folge sind am Donnerstag mehr als 4.000 Neuinfektionen gemeldet worden: Innen- und Gesundheitsministerium verzeichneten in den vergangenen 24 Stunden 4.248 Neuinfektionen. Das liegt deutlich über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage (3.670). Die Sieben-Tages-Inzidenz betrug 287,6 Fälle auf 100.000 Einwohner.

Mit 1.269 Fällen lag Oberösterreich bei den Infektionen an der Spitze, gefolgt von Niederösterreich (786), der Steiermark (458), Wien (424) und Tirol (381). Salzburg meldete 361 Fälle, Kärnten 325, Vorarlberg 134 und das Burgenland 110.

Im Krankenhaus liegen aktuell 1.289 Personen, das sind um 32 mehr. 265 Menschen davon werden auf Intensivstationen betreut. Diese Zahl nahm um 15 zu und ist innerhalb einer Woche um 51 Patienten angestiegen.

27 Todesfälle

27 Todesfälle gab es in 24 Stunden, was fast das Doppelte des Sieben-Tages-Schnitts (13,7) ist. Insgesamt sind seit Pandemiebeginn 11.316 Tote Menschen in Österreich an oder mit Covid-19 gestorben.

Mit Donnerstag gab es 36.633 aktive Fälle, um 1.563 mehr. Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich bereits 813.334 bestätigte Fälle gegeben. Genesen sind 765.385 Personen, innerhalb der vergangenen 24 Stunden waren es 2.658.

In den vergangenen 24 Stunden wurden 584.522 Tests eingemeldet, davon 158.044 aussagekräftige PCR-Tests. Deren Positiv-Rate betrug 2,7 Prozent.

15.079 Impfungen sind am Mittwoch durchgeführt worden. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 5.870.963 Menschen zumindest eine Teilimpfung erhalten (65,7 Prozent der Bevölkerung). 5.576.204 und somit 62,4 Prozent der Österreicher sind voll immunisiert.

Am höchsten ist die Durchimpfungsrate (Vollimmunisierte) im Burgenland mit 69,9 Prozent. In Niederösterreich sind 65,1 Prozent der Bevölkerung geimpft, in der Steiermark 63,1 Prozent. Nach Wien (61,6), Vorarlberg (61,3), Tirol (60,7), Kärnten (58,9) und Salzburg (58,6) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 57,4 Prozent.

Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz ist derzeit Oberösterreich mit 429,5, gefolgt von Salzburg, Niederösterreich und Kärnten (420, 307,6 bzw. 293,9). Weiters folgen die Steiermark (262,2), Tirol (260,1), Vorarlberg (240,7), das Burgenland (179,4) und Wien (172,8).

Die Infektionen verteilen sich wie folgt auf die Bundesländer: 

  • Burgenland: 110
  • Kärnten: 325
  • Niederösterreich: 786
  • Oberösterreich: 1.269
  • Salzburg: 361
  • Steiermark: 458
  • Tirol: 381
  • Vorarlberg: 134
  • Wien: 424

Aktuelle Entwicklungen

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Impfstatus in Österreich

Die Impfbereitschaft lässt weiterhin nach. Am Nationalfeiertag wurden österreichweit 4.907 Impfungen verabreicht. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 5.861.900 Menschen bereits zumindest eine Teilimpfung erhalten: Das sind 65,6 Prozent der Bevölkerung. Exakt 5.568.701 Personen und somit 62,3 Prozent der Österreicher sind bereits vollständig geimpft.

Bei den Zwölf- bis 24-Jährigen sind 52,4 Prozent vollständig geimpft, in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre beträgt die Rate 60,9 Prozent und bei den 35- bis 44-Jährigen 66,3 Prozent. 70,4 Prozent der Personen zwischen 45 und 54 Jahren sind komplett gegen Covid-19 geschützt, 78,9 Prozent in der Gruppe 55 bis 64. Die 65- bis 74-Jährigen weisen eine Impfquote von 84 Prozent auf, die 75- bis 84-Jährigen 88,9 Prozent und die Gruppe 85-plus 89 Prozent.

Am höchsten ist die Rate der vollständig geimpften Menschen im Burgenland mit 69,7 Prozent. Das Schlusslicht bildet Oberösterreich mit einer Durchimpfungsrate von 57,3 Prozent.

Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

Todesfälle in Österreich

Testungen und Anteil positiver Tests

Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen bieten. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

Internationaler Vergleich

Schauen Sie selbst, wo sich Österreich im internationalen Vergleich in Sachen Infektionsgeschehen befindet. 

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