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Chronik Österreich
04/21/2021

Corona: 2.523 Neuinfektionen in Österreich

26.836 aktive Fälle. Die aktuellen Zahlen zur Corona-Pandemie im Überblick.

Endlich scheint die Entspannung bei der Zahl der Neuinfektionen auch auf den Intensivstationen angekommen zu sein.

Von Dienstag auf Mittwoch wurden neun Patienten weniger auf den Intensivstationen des Landes behandelt, einen deutlichen Rückgang gab es mit 95 auf den Normalstationen.

Insgesamt werden damit aktuell 557 Menschen intensivmedizinisch behandelt2.009 Infizierte sind in Spitalsbehandlung.

Die Zahl der Neuinfektionen stieg hingegen leicht. Von Dienstag auf Mittwoch wurden 2.523 neue Fälle registriert. Das liegt über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage von 2.329. 

Bisher gab es in Österreich 600.089 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (21. April 2021, 9:30 Uhr) sind österreichweit 9.997 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben - innerhalb der letzten 24 Stunden gab es 38 neue Todesfälle.

Aktuelle Zahlen in den Bundesländern

  • Burgenland: 68
  • Kärnten: 147
  • Niederösterreich: 351
  • Oberösterreich: 487
  • Salzburg: 195
  • Steiermark: 384
  • Tirol: 264
  • Vorarlberg: 106
  • Wien: 521

Aktuelle Entwicklungen

  • Pandemie führte vorerst zu Geburtenknick (mehr)
  • Dänen dürfen mit Auflagen wieder ins Café (mehr)
  • Grüner Pass: So könnte die Öffnung des Landes funktionieren (mehr)
  • Faktencheck: Auf Covid-Intensivstationen vorrangig Österreicher (mehr)
  • Ludwig mahnt zu Vorsicht bei Öffnungen in Wien (mehr dazu)
  • EMA: Thrombosen auch Nebenwirkung von J & J (mehr)
  • Öffnungen: Hohe Nachfrage nach Wiener Gurgeltests erwartet (mehr)
  • Kurz: Keine Testpflicht für Handel – aber für Gastro & Kultur (mehr)
  • Mücksteins erster Appell: "Bitte lassen Sie sich impfen!" (mehr)
  • Voraussichtlich ab Freitag impfen Wiener Arztpraxen (mehr)
  • PCR-Gurgeltests auch für Niederösterreich (mehr)
  • Ab Mittwoch Ausreisetestpflicht im Bregenzerwald (mehr)

Neue Fälle nach Alter

Während in der ersten und zweiten Welle vor allem ältere Menschen betroffen waren, wurden in der dritten Welle auch viele Jugendliche infiziert. Das liegt zum einen in einer massiven Ausweitung der Testungen - seit Februar werden Österreichs Schüler via Antigen-Test auf das Coronavirus getestet. 

Und zum anderen an der weiten Verbreitung der britischen Virusvariante, die deutlich ansteckender ist. 

Zur Grafik: Klicken Sie auf die einzelnen Altersgruppen, um sie ein- und auszublenden.

Impfstatus in Österreich und international

Seit 27. Dezember wird auch in Österreich geimpft. Der Impfstart gab vielen Menschen Hoffnung, bald wieder in ihr altes Leben zurückkehren zu können. Doch bis die Impfung auch eine kritische Masse erreicht, ist noch etwas Geduld gefragt. 

Das zeigen die täglich veröffentlichten Impfzahlen des Gesundheitsministeriums, die seit Mitte Jänner tagesaktuell veröffentlicht werden. Die derzeit kommunizierte Zahl zeigt jedoch nicht den präzisen Stand der aktuell geimpften Personen, sondern lediglich einen "Näherungswert". 

Hospitalisierungen in Österreich

Maßgeblich für etwaige weitere Maßnahmen gelten vor allem die Spitalskapazitäten. Grob gesagt gilt hier die 100-10-1-Regel: Von 100 infizierten Menschen müssen rund 10 hospitalisiert werden, einer davon landet auf der Intensivstation - und das meist gleich für mindestens 10 Tage. 

Wie die Bettenkapazitäten in Spitälern in den einzelnen Bundesländern aussieht, das zeigt die folgende Grafik. 

    Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

    Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

    In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

    Testungen und Anteil positiver Tests

    Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

    Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

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