Commerzialbank: Streit um Wertpapierdepots der Familie Pucher

Ex-Commerzialbank-Chef Martin Pucher
Staatsanwalt will Depots beschlagnahmen, Landesgericht lehnt das ab. Nun liegt der Fall beim Oberlandesgericht Wien.

In der 812 Millionen Euro schweren Strafrechtscausa Commerzialbank Mattersburg zeichnet sich ein eher kurioses Match zwischen den Masseverwaltern und dem Wiener Landesgericht sowie der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) ab.

Im Mittelpunkt stehen die Wertpapierdepots von den drei Töchtern und der Ehefrau des Ex-Bankers Martin Pucher. Laut Landesgericht sollen die vier Damen gegenüber den Masseverwaltern der Commerzialbank „ihre Zustimmung zur Auflösung der Depots erteilt haben“. Die Vermögenswerte, zuletzt geschätzte 479.000 Euro, sollen zugunsten der Bankgläubiger verwertet werden.

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