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Chronik Österreich
11/16/2020

574 Verstöße gegen nächtliche Ausgangssperre angezeigt

Die meisten Anzeigen gab es in Wien. Der heutige Sonntag ist in der Statistik der unangefochtene Spitzenreiter.

von Stefanie Rachbauer

Seit Inkrafttreten des sogenannten weichen Lockdown inklusive Ausgangsverbot von 20 bis 6 Uhr hat die Polizei österreichweit 574 Verstöße gegen die geltenden Regeln geahndet. Das gab das Innenministerium am Sonntag auf KURIER-Anfrage bekannt.

Spitzenreiter ist Wien mit 176 Anzeigen, gefolgt von Tirol mit 111 Anzeigen. Auf dem dritten Platz liegt Oberösterreich, wo die Polizei bisher 74 Verstöße ahndete. Niederösterreich und die Steiermark liegen mit 69 bzw. 68 Anzeigen fast gleich auf. Zu besonders vielen Anzeigen kam es am vergangenen Wochenende. Am ersten Lockdown-Wochenende waren es in ganz Österreich nur 105 Anzeigen. Im Vergleich dazu wurden vergangenen Freitag, Samstag und Sonntag doppelt so viele, nämlich 211 Anzeigen verzeichnet.

Alkohol im Park

Der heutige Sonntag ist überhaupt der Tag mit den bisher meisten Anzeigen: Es waren 84 an der Zahl. Angezeigt werden all jene, die keinen Ausnahmegrund glaubhaft machen könne, heißt es vonseiten der Wiener Polizei: „Dies erfolgt zumeist, weil sie eben keinerlei Gründe nennen oder eben ein Verhalten setzen – zum Beispiel alkoholisiert in einer Gruppe in einem Park sitzen – das jegliche Gründe ausschließen lässt.“

Zusätzlich verzeichnete man beim Innenministerium bisher übrigens 19 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Verbot von sogenannten Garagen- oder Stadlpartys. In 110 Fällen kam es laut Statistik immerhin zu einer Amtshandlung auf Basis dieser Bestimmung, jedoch zu keiner Anzeige.

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