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Chronik Österreich
01/15/2022

16.749 Neuinfektionen in Österreich

Zehn neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19-Infektion. Inzidenz steigt auf 1.112,68.

Nach einem neuen Pandemie-Höchstwert am Mittwoch mit über 17.000 Neuinfektionen und knapp 16.000 neuen Fällen auf Donnerstag, wurden auf Freitag 16.822 Neuinfektionen in Österreich registriert. Von Freitag auf Samstag wurden binnen 24 Stunden 16.749 neue Fälle gemeldet.

Das liegt über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage von 14.149. Die Zahl der aktiven Fälle steigt auf 126.064. In den vergangenen 24 Stunden wurden 437.669 neue PCR-Testungen durchgeführt. Das ergibt eine Positivrate von 3,83 Prozent. Die Sieben-Tages-Inzidenz ist auf 1.112,68 gestiegen. 

Zudem gibt es zehn neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion zu vermelden. Damit hat die Pandemie bisher 13.915 Todesopfer in Österreich gefordert.

Im Krankenhaus liegen derzeit 890 Personen und damit um 13 Patienten weniger als am Vortag. 214 Menschen werden auf Intensivstationen betreut, um 14 weniger als gestern.

Impfungen

Am Freitag wurden 62.446 Impfungen durchgeführt. Dabei handelte es sich um 6.324 Erststiche, 12.305 Zweitstiche und 43.817 Drittstiche - die Zahl der Drittimpfungen liegt dabei über dem Sieben-Tages-Schnitt von 31.925. Insgesamt wurden innerhalb der vergangenen sieben Tage 223.473 Booster verabreicht. Aktuell verfügen in Österreich 6,390.474 Menschen (71,5 Prozent der Österreicher) über einen gültigen Impfschutz.

360.000 in Quarantäne

360.000 Menschen sind laut Rotkreuz-Bundesrettungskommandant Gerry Foitik, der auch Gecko-Mitglied ist, am Freitag in Österreich bereits in Quarantäne gewesen. Diese dürfen bzw. können ihr Zuhause nicht mehr verlassen, "weil sie zu krank dafür sind, infiziert sind oder Kontaktperson sind. Tendenz seit Tagen stark steigend", so Foitik im Kurznachrichtendienst Twitter.

Foitik sprach angesichts der Zahlen von einem "Minilockdown". "Der sich für Betroffene nicht 'mini' anfühlt", so der Bundesrettungskommandant.

Die Neuinfektionen in Bundesländern

  • Burgenland: 288
  • Kärnten: 686
  • Niederösterreich: 2.406
  • Oberösterreich: 2.939
  • Salzburg: 1.588
  • Steiermark: 1.426
  • Tirol: 1.861
  • Vorarlberg: 773
  • Wien: 4.782

Aktuelle Entwicklungen

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Impfstatus in Österreich

Seit 27. Dezember 2020 wird auch in Österreich geimpft. Der Impfstart gab vielen Menschen Hoffnung, bald wieder in ihr altes Leben zurückkehren zu können. Doch bis die Impfung auch eine kritische Masse erreicht, ist noch etwas Geduld gefragt. 

Das zeigen die täglich veröffentlichten Impfzahlen des Gesundheitsministeriums, die seit Mitte Jänner tagesaktuell veröffentlicht werden. Die derzeit kommunizierte Zahl zeigt jedoch nicht den präzisen Stand der aktuell geimpften Personen, sondern lediglich einen "Näherungswert". 

Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

Todesfälle in Österreich

Testungen und Anteil positiver Tests

Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

Internationaler Vergleich

Schauen Sie selbst, wo sich Österreich im internationalen Vergleich in Sachen Infektionsgeschehen befindet. 

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