Neue Drive-in-Station in Messehalle: Landesrätin Königsberger-Ludwig inspzierte Teststraße

© Dr. Anton Heinzl

Wieselburg
11/21/2021

Zweite PCR-Teststraße für Hochinzidenzregion bringt Entlastung

Neue amtliche Drive-in-Station am Wieselburger Messegelände

von Wolfgang Atzenhofer

In der dramatischen Infektionslage der Bezirke im westlichen Niederösterreich kommt auf die Betroffenen zumindest eine kleine Erleichterung bei den behördlich geforderten PCR-Tests zu. Am Messeareal in Wieselburg öffnet das Land NÖ mit dem Roten Kreuz am morgigen Montag eine zweite amtliche Teststraße in dieser Region. In den vergangenen drei Wochen kam es vor der einzigen Drive-in-Station für die Bezirke Amstetten, Melk, Scheibbs und die Statutarstadt Waidhofen/Ybbs zu stundenlangen Wartezeiten, Staus und Verkehrschaos. Frust und Ärger waren riesig.

So wie in den vergangenen Wochen führten die vier Westbezirke auch am gestrigen Samstag bei der 7-Tage-Inzidenz die nö. Bezirke unangefochten an. Und auch gestern Vormittag war der Stau der zum PCR-Test über die Hotline 1450 oder die Bezirkshauptmannschaft verpflichteten Autofahrer vor der Teststation St. Georgen/Ybbsfeld im Osten von Amstetten hunderte Meter lang. Bis zu zweieinhalb Stunden Wartezeit mussten akzeptiert werden. Ein zuletzt eingerichtetes Umleitungssystem verhinderte ein Verkehrschaos in der Osteinfahrt Amstettens. In der Drive-in-Station arbeiteten die Rotkreuz-Testteams auf Anschlag. Um die 1.000 Testungen werden hier täglich vorgenommen.

Kürzere Anfahrt

Mit der morgigen Eröffnung der amtlichen PCR-Station in der Halle 12 am Gelände der Messe Wieselburg werden jetzt für Melker und Scheibbser die Testbedingungen erleichtert und auch lange Anfahrtsstrecken aus den Tälern von bis zu 70 Kilometer oder mehr verkürzt.

„Mit der Inbetriebnahme der Teststation in Wieselburg reagieren wir auf die aktuellen Testnotwendigkeiten. Der Standort soll die Teststation in St. Georgen/Ybbsfeld entlasten, die zuletzt besonders viele Testungen durchführen musste“, betonte NÖ Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ). Mit Rotkreuz-Verantwortlichen und den Wieselburger Bürgermeistern Josef Leitner (Stadt) und Karl Gerstl (Land) sowie Messedirektor Werner Roher inspizierte sie die neue Infrastruktur.

Die Station wird täglich von 8 bis 16 Uhr ausschließlich für von 1450 oder der Behörde angeforderte Personen geöffnet sein.

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