Die Neunkirchner Straße wurde wegend es Gasgebrechens großräumig gesperrt

© RKNÖ/Kaiser

Chronik Niederösterreich
07/24/2020

Wr. Neustadt: Explosionsgefahr wegen falsch montierter Gasleitung

21 Bewohner aus mehreren Häusern mussten nachts evakuiert werden. Es war unbemerkt stundenlang Gas ausgeströmt.

von Patrick Wammerl

Zu einem Großeinsatz der Einsatzkräfte ist es in der Nacht auf Freitag in Wiener Neustadt gekommen. Vermutlich durch einen Fehler beim Neuanschluss einer Gasleitung war in einem Mehrparteienwohnhaus stundenlang Gas ausgeströmt. Laut Polizei herrschte höchste Explosionsgefahr.

Das Gebrechen wurde am späten Abend von mehreren Bewohnern bemerkt, die auf Grund des merkwürdigen Geruchs Alarm schlugen. Daraufhin wurden zahlreiche Einsatzkräfte in die Neunkirchner Straße gerufen. 21 Bewohner von insgesamt drei betroffenen Gebäuden wurden durch Polizei, Feuerwehr und Rotes Kreuz evakuiert und auf einem nahegelegenen Parkplatz betreut.

Aufgrund der vorhersehbaren langen Einsatzdauer wurden Heurigenbänke, Getränke und eine große Zahl an Decken für die Evakuierten an den Ort des Geschehens gebracht. Das Rote Kreuz Wiener Neustadt stand mit drei Rettungsfahrzeugen, dem Notarzteinsatzfahrzeug und dem Bezirkseinsatzleiter rund zweieinhalb Stunden im Einsatz.

In der Zwischenzeit versuchten der Notdienst der EVN und Techniker die Ursache für das Gasgebrechen zu finden. Bei Arbeiten am Donnerstag dürfte eine Leitung von einer Firma nicht ordnungsgemäß angeschlossen worden sein. Von dort konnte zunächst unbemerkt Gas austreten. "Es war eine brenzlige Situation. Die Bewohner wussten lange Zeit garnicht, in welcher Gefahr sie sich befanden", erklärte ein eingesetzter Polizeibeamter.

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