In Haag nun wieder zu beobachten: 700 Exemplare, 70 Tierarten

© Tierpark Haag

Chronik Niederösterreich
02/12/2021

Wiedersehensfreude auf beiden Seiten des Gehegezauns

Kein Besucheransturm bei wieder eröffnetem Tierpark oder in den Museen, Publikum akzeptiert die Sicherheitsauflagen

von Wolfgang Atzenhofer

NÖ. Mit Wochenbeginn durften Museen und Zoos wieder öffnen. In den entsprechenden Einrichtungen in Niederösterreich zeigt man sich über das Besucherinteresse zufrieden. Zu einem Massenandrang oder gar notwendigen Sperren, weil in Ausstellungshäusern die 20 Quadratmeter-Vorschrift pro Besucher nicht eingehalten werden konnte, kam es bislang aber nirgends.

Wiedersehensfreude, und zwar auf beiden Seiten des Gehegezauns ist seit Montag im Tierpark Haag (Bezirk Amstetten) angesagt. „Von Familien mit Kindern hören wir laufend, wie froh sie sind, dass wir wieder offen haben“, berichtet der leitende Tierpfleger Stefan Hammermüller. Und auch bei etlichen Tierarten, wie den Ziegen, Schafen oder Pferden wurde das Comeback der Menschen auffällig euphorisch angenommen. „Die Leute kamen mit ihren Futtersäckchen nicht weit. Gewissen Tieren ging die Handfütterung extrem ab“, schildert Hammelmüller. Zwischen 350 und 700 Besucher wurden an den ersten drei Tagen nach Öffnung gezählt, damit sei man zufrieden, sagt Tierparkgeschäftsführer und Bürgermeister Lukas Michlmayr. Für das 33 Hektar-Gelände sind derzeit 1.500 Gäste erlaubt. Von dieser Auslastung sei man auch witterungsbedingt noch weit entfernt.

Vorwiegend dankbar, endlich wieder aufsperren zu dürfen, zeigt man sich auch im Museum Niederösterreich in St. Pölten. Auch dort steht bei Familien mit Kindern der Indoor-Zoo besonders im Fokus, so Geschäftsführer Matthias Pacher. Am Dienstag, dem Eröffnungstag, zählte man im Haus der Natur und im Haus der Geschichte zusammen 100 Besucher. Mittwoch waren es 70.

Sicherheit

„Die Verunsicherung bei vielen Gästen verschwindet rasch, wenn sie sehen, wie weitläufig und ungefährlich es bei uns ist“, schildert der Museumschef in Bezug auf den Corona-Schutz. Statt früher 2.800 dürfen jetzt nur 280 Besucher gleichzeitig ins Haus.

Auch in die Kunsthäuser in Krems kehrt das Leben zurück. „Es wird angenommen, es dürfen aber noch viel mehr Menschen kommen“, beschreibt Maria Schneeweiß den Betriebsstart in der Landesgalerie NÖ diplomatisch. Ab dem Wochenende versorgen auch wieder Kunstvermittler die Besucher in den laufenden Ausstellungen mit Informationen. Tagesgäste aus der Region oder auch aus Wien werden im Kremser Karikaturenmuseum registriert. Die FFP2-Maskenpflicht wird von allen problemlos akzeptiert, berichtet Sprecherin Elisabeth Zettel.

 

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