Viel weniger Holzernte 2020: Wald braucht Verschnaufpause

Viel weniger Holzernte 2020:  Wald braucht Verschnaufpause
Wegen der Menge an Schadholz ernteten Forstbauern im Vorjahr weniger.

Mit dem Jahr 2017 begannen die katastrophalen Jahre in den Wäldern in Österreich. Für den Borkenkäfer waren Witterung und sonstige Bedingungen nämlich ideal, für Forstbauern damit aber ganz im Gegenteil. Die aktuelle Bilanz zur Holzernte zeigt, wie sich das 2020 ausgewirkt hat.

„2018 und 2019 waren es sehr starke Holzeinschlagsjahre“, sagt Franz Fischer, Obmann des Waldverbands Niederösterreich. Er begründet das damit, dass der Borkenkäfer so viele Bäume geschädigt hat. 2020 wurden im österreichischen Wald 16,79 Millionen Erntefestmeter geerntet. Der Holzeinschlag lag damit laut Zahlen des Ministeriums 11,2 Prozent unter dem Wert des Jahres 2019.

Grund dafür sei laut Fischer, der selbst einen Forst in Raabs an der Thaya (Bezirk Waidhofen an der Thaya) bewirtschaftet, dass Waldbesitzer bewusst weniger Einschlag gemacht hätten: „Sie wollten dem Wald eine Verschnaufpause gönnen.“

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