Ölsperre in der Schwarzen Ois

© Feuerwehr Amstetten

Chronik Niederösterreich
03/08/2021

Umweltalarm in der Schwarzen Ois

In Ybbsitz mussten die Feuerwehren in einem kleinen Fluss ausgeronnenes Heizöl auffangen.

von Wolfgang Atzenhofer

Zu einem aufwendigen Schadstoffeinsatz wurden die Feuerwehren am Sonntagnachmittag nach Ybbsitz im Bezirk Amstetten gerufen. Wegen eines plötzlichen auf der Schwarze Ois aufgetauchten Ölfilms musste am frühen Nachmittag Alarm geschlagen werden. Feuerwehrleute errichten eine Ölsperre um den gefährlichen Schadstoff zu binden und abzusaugen.

Unter der Einsatzleitung der Feuerwehr Ybbsitz galt es rasch zu handeln. Deshalb wurden auch noch Helfer der Feuerwehren Amstetten und Ertl mit Spezialgerätschaft nachalarmiert. Die Schwarze Ois mündet in die Kleine Ybbs, die ihrerseits in die Große Ybbs fließt.

Abbrucharbeiten

Das Heizöl dürfte nach Abbrucharbeiten in privaten Bereich aus einem alten Tank ins Kanalnetz und danach in den Fluss geronnen sein. Die Feuerwehrleute hatten zunächst keine Ahnung wie groß die ausgeflossene Schadstoffmenge ist.  In mühevoller Arbeit wurde das Öl mithilfe der Sperre abgefangen und zur fachgerechten Entsorgung  eingesammelt. Nach fünf Stunden wurde der Einsatz nach Rücksprache mit dem zuständigen Referenten der Bezirkshauptmannschaft Amstetten beendet.

Die Ölsperre bleibt aber noch für längere Zeit in der Schwarzen Ois installiert.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.