Karl Kalteis ist am Montag nach längerer Krankheit gestorben

© Stadtgemeinde Mank

Chronik Niederösterreich
12/30/2021

Trauer um verdienstvollen Stadtrat und Pionier der Abfallwirtschaft

Der Manker Stadtpoliker Karl Kalteis ist im 74. Lebenjahr gestorben. Als Manager brachte er die Abfallverwertung über Verbrennungsöfen in Dürnrohr auf Schiene.

von Wolfgang Atzenhofer

In der Stadt Mank im Bezirk Melk wird um den langjährigen Gemeinderat, Stadtrat und Ehrenringträger Karl Kalteis getrauert. Kalteis war 35 Jahre im Manker Gemeinderat tätig. Als Geschäftsführer in der niederösterreichischen kommunalen Abfallwirtschaft und im Verein der Umweltverbände leistete Kalteis Pionierarbeit.

Er starb nach längerer Krankheit zu Wochenbeginn im 74. Lebensjahr.

Von 1980 bis 2004 als Gemeinderat, danach als Stadtrat - für seine Verdienste wurde er 2015 mit dem Ehrenring der Stadtgemeinde Mank ausgezeichnet. „Mit Karl verliert Mank einen allseits geschätzten Gemeindevertreter und engagierten Bürger – unser Mitgefühl und Dank gilt der Familie und allen, die ihn bis zuletzt gepflegt haben“, sagt Bürgermeister Martin Leonhardsberger.

Kalteis war aufgrund seiner sachlichen Art und seiner Kompetenz über die Parteigrenzen hinweg geschätzter Mandatar. Aufgrund seines Verhandlungsgeschicks wurde er mit zahlreichen Projekten betraut. Die neue Nutzung für das alte Marienheim als Caritas Wohnhaus hat er souverän geleitet, ebenso die Generalsanierung der Volksschule Mank.

Finanzstadtrat

2004 wurde er vom neugewählten Bürgermeister Martin Leonhardsberger zum Finanzstadtrat berufen und wurde enger Berater bei allen Vorhaben sowie innerhalb des Stadtentwicklungsprojektes. Neben der Gemeinde war er auch im Tennisverein und im Stadtmarketing engagiert.

In seinem beruflichen Wirken wurde Kalteis zu einem Pionier der nö. Abfallwirtschaft. Von der Molkerei Mank führte sein Werdegang über den ersten Geschäftsführerposten des neu gegründeten Gemeindeverbandes für Umweltschutz im Bezirk Melk (1978-1990) zur Führung der regionalen Abfallbeseitigung Mostviertel (1991-1994) bis hin zum Geschäftsführer der NÖ Umweltverbände (1995-2009) und deren Beteiligungsgesellschaft BAWU GmbH (1996-2009).

In dieser Funktion führte er die europaweit vorbildliche Müllverbrennung in Dürnrohr mit Anlieferung per Bahn ein. Vom Land NÖ wurde Kalteis für seine Verdienste mit dem goldenen Ehrenzeichen ausgezeichnet.

Das feierliche Requiem und die Verabschiedung von Karl Kalteis findet am 4. Jänner um 14 Uhr in der Pfarrkirche Mank statt.

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