© Sophie Seeböck

Chronik Niederösterreich Sankt Pölten
06/04/2021

St. Pöltner Festival zeigt, wie zeitgenössisch Barock ist

Künstlerische Leiterin Caroline Berchotteau im Gespräch über das 15. Barockfestival in der Landeshauptstadt.

von Sophie Seeböck

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Mit dem St. Pöltner Dom wurde dem Barock ein bauliches Wahrzeichen gesetzt. Dennoch findet das 15. Barockfestival heuer in der im Jugendstil erbauten ehemalige Synagoge der Stadt statt. Neben den organisatorischen Vorteilen dieser Location, steht die Wahl auch beispielhaft dafür, wie zeitgenössisch Barock eigentlich ist.

Parallelen zum Jazz 

Die künstlerische Leiterin des Festivals, Caroline Berchotteau, ortet vor allem Parallelen zum Jazz: „Auf der Bühne wird einerseits viel improvisiert, andererseits verbindet die Musiker, die oft auch in beiden Genres unterwegs sind, dieselbe Lust zum Leben“, erklärt Berchotteau, warum sie nicht umsonst neben dem Barockfestival auch das „Jazz im Hof“ in der Landeshauptstadt kuratiert.

Durch das facettenreiche Programm ist die Veranstaltungsreihe zwischen 5. und 19. Juni keineswegs ausschließlich ein Fall nur für Nischenliebhaber: „Mein Ziel war es nie, Wohnzimmerkonzerte für Kenner zu veranstalten. Wer sich auf das Programm einlässt, bekommt Darbietungen höchster Qualität, ohne dass diese elitär werden“, erklärt die Kuratorin ihren Ansatz. Um diese hohe Qualität garantieren zu können, ist das Interpreten-Feld international.

Internationale DNA

„Auch heuer verzichten wir nicht auf ausländische Künstler. Ansonsten wäre die DNA des Festivals verändert worden“, erklärt die künstlerische Leiterin.

Risplendenti, Riversi nutzte die ehemalige Synagoge in St. Pölten auch als CD-Aufnahmeort. Am 11. Juni werden sie dort live zu hören sein.

Die Musiker stammen aus den verschiedensten Ländern.

Dass das Festival heuer wirklich durchgeführt werden kann, grenzt für Berchotteau, wie auch dessen Motto („Believe in Magic“) verrät, an Magie. „Ein digitales Barockfestival war für uns nicht denkbar. Unsere Konzerte leben vom Austausch zwischen Musikern und Publikum“, so die Veranstalter.

Magie für zu Hause

Zusätzlich zum Vergnügen für die Ohren wird auch etwas für die Augen geboten werden, wie unter anderem die Tanz- und Puppenspielproduktion „Der Reigen“, für die das Festival am 9. Juni in der Bühne im Hof gastiert.

Die Magie des Festivals zieht sich von der Bühne bis hin zur Kommunikation. Das Cover vom Festivalbuch wird diesmal dank Augmented Reality und einer Handy-App auf magische Weise zum Leben erweckt.

Programm und Infos: www.barockfestival.at

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