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Chronik Niederösterreich Sankt Pölten
01/14/2021

Neos: "Kinder sind in St. Pölten ärztlich schlecht versorgt"

Spitzenkandidat der Neos für die Gemeinderatswahl in St. Pölten, Niko Formanek, sparte im Interview nicht mit Kritik an der SPÖ.

von Teresa Sturm

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Das erklärte Ziel der Neos ist es bei der Wahl am 24. Jänner in St. Pölten in das Stadtparlament einzuziehen. Spitzenkandidat Niko Formanek sprach im Interview mit dem KURIER über den Wahlkampf und die Anliegen der Partei.

Das ausführliche Interview mit Neos-Spitzenkandidat Niko Formanek sehen Sie hier:

Dabei war Formanek gleich zu Beginn sehr emotional als es um das Wahlwerben der Bürgermeisterpartei SPÖ ging. Diese würden nichtamtliche Stimmzettel verteilen: „Man sagt den Menschen, du kannst die Neos wählen. Aber der Bürgermeister ist auch gut. Gib ihm doch eine Vorzugsstimme.“ Kaum jemand wisse, so Formanek, dass ein Stimmzettel mit mehreren Namen aus unterschiedlichen Parteien ungültig werde, sobald die Vorzugsstimme einer anderen Partei gegeben wird. Die Neos sprechen in dem Zusammenhang von „demokratiepolitischer Sauerei“.

"Armutszeugnis"

Ein weiterer Kritikpunkt der Neos ist, dass es in St. Pölten nur einen Kassenarzt für Kinder gibt: „Kinder sind in St. Pölten ärztlich schlecht versorgt. Das ist ein Armutszeugnis.“ Es brauche laut Formanek nicht nur weitere Kinderärzte, sondern ein eigenes Ärztezentrum für Kinder. Körperliche wie seelische Bedürfnisse müsse man hier „endlich abdecken“.

Sollte Formanek, der eigentlich hauptberuflich als Comedian tätig ist, nicht den Einzug in den Gemeinderat schaffen, werde er dennoch weiter politisch tätig sein, verspricht er: „Wenn ich mich in ein Thema hineingefressen habe, dann lasse ich das nicht aus. Das wird auch hier so sein. Deswegen wird es mich weiter geben.“

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