Parkpickerl in Wien: Stadt Gerasdorf reagiert mit Kurzparkzonen

Parkpickerl in Wien: Stadt Gerasdorf reagiert mit Kurzparkzonen
Ab 20. April gelten neue Regelungen rund um die Stadtgrenze. Auch öffentliche Busanbindung wurde ausgebaut.

Die Stadtgemeinde Gerasdorf (Bezirk Korneuburg) macht Nägel mit Köpfen: Nach der Einführung des Wiener Parkpickerls am 1. März reagiert sie nun mit einer Kurzparkzonen-Regelung. Ab 20. April treten Kurzparkzonen auf den Gemeindestraßen an der Stadtgrenze in Kraft, voraussichtlich Ende Mai werden die Landesstraßen Stammersdorfer Straße und Bahnstraße nachziehen.

Die Kurzparkzonen gelten jeweils von Montag bis Freitag von 8 bis 22 Uhr. Zwei Stunden darf mit Parkuhr geparkt werden. Für die Gerasdorfer gibt es die Möglichkeit, eine digitale Parkerlaubnis zu beantragen. Diese kostet 24,10 Euro für zwei Jahre und erlaubt ein unbefristetes Parken in den ausgewiesenen Kurzparkzonen.

Genehmigung auch für Betriebe

Auch ansässige Betriebe können eine Parkerlaubnis beantragen, ebenso all jene, die ständig in der Gemeinde beschäftigt sind. Die Einhaltung der Kurzparkzonenregelung wird kontrolliert.

Neben den Kurzparkzonen wurde auch in den öffentlichen Verkehr investiert: Der Bus 510 fährt zu den Stoßzeiten auf der Strecke Stammersdorf, Gerasdorf, Leopoldau nun im Zehn-Minuten-Takt. Das sind um neun Fahrten pro Tag mehr als bisher. 

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