Studie zeigt: Pendler sitzen immer noch zu oft im Auto

Studie zeigt: Pendler sitzen immer noch zu oft im Auto
Aus den Daten von 1,3 Millionen Mitgliedern hat die Arbeiterkammer Forderungen für den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel formuliert.

Klimafit zum Arbeitsplatz. Diesem Thema widmen sich die Arbeiterkammern der Ostregion seit zwei Jahren intensiv. Dazu wurden die Arbeitswege der rund 1,3 Millionen Arbeiterkammer-Mitglieder der drei Bundesländer analysiert. Ein wesentlicher Punkt: Über 80 Prozent der Mitglieder, über eine Millionen Menschen, arbeiten nicht in ihrem Wohnort bzw. in ihrem Wohnbezirk in Wien.

180.000 davon pendeln von Niederösterreich oder dem Burgenland nach Wien, 71.000 Wiener pendeln wiederum ins Umland der Bundeshauptstadt zur Arbeit. Die durchschnittliche Pendlerdistanz der AK-Mitglieder aus Wien, NÖ und dem Burgenland, die auch in der Region arbeiten, beträgt etwa 24 Kilometer. Viele pendeln aber wesentlich weiter. Je länger die Pendlerstrecke, umso männlicher ist sie laut der Studie auch. Frauen suchen Arbeitsplätze in der Umgebung des Wohnortes.

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