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Chronik Niederösterreich
08/26/2021

Niederösterreich startet mit dem dritten Stich

Ab Mitte September besteht Möglichkeit für alle ab 65 Jahren. PCR-Gurgeltestautomaten erweitern das Angebot.

In Niederösterreich wird nächste Woche mit der Corona-Auffrischungsimpfung gestartet. Zunächst kommen ältere Menschen und Risikopatienten in Pflegeheimen und Kliniken zum Zug, wie Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) und Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) am Donnerstag mitteilten. Ab Mitte September soll für alle ab 65 Jahren sowie Personen mit Vorerkrankungen die Möglichkeit auf den dritten Stich bestehen.

Die Auffrischungsimpfungen sollen bei diesen Gruppen sowie bei all jenen, die zuvor die Vakzine von AstraZeneca oder Johnson & Johnson erhalten haben, sechs bis neun Monate nach der Vollimmunisierung vorgenommen werden. Für alle anderen Personen ab 18 Jahren sei die Auffrischungsimpfung nach neun bis zwölf Monaten vorgesehen. Verabreicht werden sollen die Drittstiche vor allem in Arztordinationen, zudem steht das Angebot der Impfbusse bereit. Bei Bedarf könnten auch erneut Impfzentren eingerichtet werden, hieß es infolge einer Lagebesprechung mit Vertretern der Gemeinden, der Ärztekammer, Patientenanwaltschaft, Impfkoordination und Experten.

„Klar ist: Die Impfung wirkt, nur sie schützt vor einer schweren Corona-Erkrankung“, betonte Pernkopf. Dies verdeutliche ein Blick auf die aktuellen Zahlen aus den Landeskliniken, „denn die Covid-Patientinnen und Patienten dort sind aktuell zu 94 Prozent nicht vollständig geimpft“.

73 Prozent geimpft

Eine Dosis erhalten haben bisher rund 73 Prozent der Niederösterreicher ab zwölf Jahren. „Fast 900.000 Impfstiche sind in unseren 20 blau-gelben Impfzentren gesetzt worden, ähnlich viele von den Hausärztinnen und Hausärzten“, rechneten die Landespolitiker vor. Mehr als 90.000 Termine bei über 400 Hausärzten seien auf www.impfung.at verfügbar. Rund 5.000 Menschen wurden im Rahmen des seit 17. August durch das Bundesland rollenden Impfbus-Projekts bisher immunisiert. Das Angebot soll noch ausgebaut werden..

Um 25 PCR-Gurgeltestautomaten erweitert wird die Strategie in Sachen Untersuchungen im Bundesland. „Bei den Automaten wird man einen Test erhalten, den man anschließend direkt vor Ort oder zu Hause machen und dann wieder beim Automaten abgegeben kann. Das Ergebnis bekommt man anschließend per SMS“, erklärte Königsberger-Ludwig. PCR-Testungen sind auch in rund 200 Apotheken möglich. Bisher wurden in NÖ 14,4 Millionen Corona-Tests vorgenommen

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