Eine Region sammelt Geld um Jungen zusätzliche Chancen eröffnen zu können

© Zukunftsakademie / Schalhas/inshot.at

Crowdfunding
10/10/2020

Neuer Weg junge Talente zu entdecken

Geld aus neuer Crowdfundig-Kampagne fließt direkt in innovative Jugendprojekte

von Wolfgang Atzenhofer

„Unsicherheit, Angst und Orientierungslosigkeit betreffen in Zeiten von Corona besonders die Kinder“, sagt der Industrielle Thomas Welser. Da heiße es dagegen steuern. Mit der bundesweit einzigartigen Crowdfunding-Kampagne „Talente! für Morgen“ wird nun Geld gesammelt, um im westlichen Niederösterreich kreative Ideen von Jungen fördern zu können. 100.000 Euro sollen bis 1. Februar 2021 eingespielt werden. Und schon am Starttag wurden 12.000 Euro gespendet.

Zum Start der Initiative, die die Zukunftswerkstatt Mostviertel managt, schickte selbst Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) eine Videobotschaft. Landespolitiker, Schauspielerin Ursula Strauß oder Ski-Idol Thomas Sykora unterstützen die Talente-Kampagne. „Die Zukunft unserer Kinder ist unsere Zukunft“, sagte Sykora bei der Präsentation. Die wurde live aus dem Start-up-Center „Beta Campus“ in Waidhofen/Ybbs in Schulen und Lehrwerkstätten übertragen. Dabei traten Sykora und der bekannte Marketingexperte Philipp Maderthaner als Mutmacher auf.

„Habt Ziele, horcht in euch hinein“, richtete Maderthaner als Botschaft an die Jugend. Es komme auf innovative Ideen, den Willen zur Leistung und den Mut zum Tun an. Mit dem Hintergrund technisch versierten Fachkräftenachwuchs heranzuziehen, stehen Unternehmen, wie Welser oder Umdasch, sowie 24 Gemeinden der Leaderregion Eisenstraße hinter der Kampagne.

Übungsfabrik

Wird über die Funding-Agentur „1000 x 1000“ das erste Minimalziel von 30.000 Euro erreicht, starten auch schon die ersten Fixprojekte. In der HTL Waidhofen/Ybbs ist die „Digitale Übungsfabrik“ startklar. Mit 3D-Druckern werden Technikbausätze für andere Mostviertler Schulen produziert. Bereits fix dabei ist auch das „Moonshot Pirates Bootcamp“, das unternehmerisches Denken bei Jugendliches pusht.

Eine Fachjury wird unter den eingereichten Projekten, die in die Bereiche Technik/Naturwissenschaft, unternehmerisches Handeln oder Nachhaltigkeit passen müssen, jene auswählen, die finanziert werden. Spender bekommen natürlich auch etwas zurück. Je nach Spendenhöhe gibt’s von der Dankesurkunde über Workshops mit Mutmachern bis zur Nutzung einer „Punsch-Rakete“ originelle Gegenleistungen.

„Kinder müssen ihre Talente ausleben dürfen, sollen auch Fehler machen und daraus lernen können“, fordert Industrieboss und Mitinitiator Thomas Welser. www.talente-fuer-morgen.at

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