© Wexl Trails/Putz

Chronik Niederösterreich
09/07/2020

Neuer Lift im Rekordjahr für die Wexl-Trails

Mountainbiker bescheren der Erlebnisarena in St. Corona enormen Besucherzuwachs. Der neue Lift dient auch dem Skibetrieb.

von Patrick Wammerl

Mit einem derartigen Erfolg haben selbst die Touristiker nicht gerechnet. Die Besucherzahlen in der Erlebnisarena in St. Corona am Wechsel gehen sprichwörtlich durch die Decke. Obwohl corona-bedingt heuer zwei Monate Stillstand herrschte, wird der bisherige Besucherrekord aus dem Vorjahr heuer noch einmal deutlich übertroffen.

Im Juli und August wurden um knapp 70 Prozent mehr Eintritte im Bikepark Wexl-Trails verzeichnet als im Sommer 2019. „Wir hatten im Vorjahr 22.000 Eintritte und steuern heuer auf die 30.000er-Marke zu. Bei der Sommerrodelbahn werden wir auf 100.000 Fahrten kommen, 25.000 Eintritte werden es im Motorikpark werden“, erklärt der Geschäftsführer der Erlebnisarena, Karl Morgenbesser.

Damit gibt der einst totgeglaubte Tourismusort ein beachtliches Comeback. Die logische Schlussfolgerung war für die Betreiber der dringend notwendige Ausbau. „Mit dem Erfolg und der guten Auslastung stoßen die Wexl Trails und die Erlebnisarena regelmäßig an Kapazitätsgrenzen, was durchaus erfreulich ist. Das Land NÖ hat die Wexl Trails als Initiative der Betriebe und Gemeinden der Region von Anfang an unterstützt. Und daher unterstützen wir auch jetzt die Errichtung eines zusätzlichen Schleppliftes“, erklärt Tourismus-Landesrat Jochen Danninger (ÖVP).

Vor wenigen Tagen sind in St. Corona die Bagger aufgefahren und haben begonnen, eine Liftschneise in den Wald zu schlagen. Neben dem bestehenden, 300 Meter langen Tellerlift, wird bis zum Herbst ein 1,2 Kilometer langer Schlepplift gebaut. „Der dient in erster Linie der Beförderung von Mountainbikern und wird die Fahrten der Shuttle-Busse im Interesse der Anrainer auf ein Minimum reduzieren“, sagt Danninger.

Steilkurven und Wellen

Der Lift vervielfacht die bisherige Kapazität auf 4.000 Beförderungen pro Tag. Im Sommer zieht der Schlepplift die Biker bis zur Bergstation, die Liftfahrt für die Skifahrer im Winter endet hingegen nach 800 Metern. „Der oberste Teil ist zu schmal für eine Skipiste“, erklärt Morgenbesser.

Die 30 Meter breite und 500 Meter lange Piste wird durch Geländeveränderungen mit Steilkurven und Wellen für den Spaßfaktor attraktiviert. Was die Mountainbiker anbelangt, „werden in nächster Zeit drei zusätzliche Trails geschaffen – nicht nur die bereits eröffnete, sportliche Jumpline, sondern auch ein gemütlicher Bergradweg für die ganze Familie“, sagt Danninger.

Nachdem man mit Hilfe von Handydaten die Besucherströme der Gäste analysiert hat, wurde ein deutlicher Zuwachs aus dem Wiener und Grazer Raum festgestellt. Auch die Gäste aus den westlichen Bundesländern werden stetig mehr.

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