© Sign of Decay

Chronik Niederösterreich
01/15/2021

Metalband mit neuem Album: „Hoffen, bald live zu spielen“

Die Waldviertler Metalband „Sign of Decay“ hat nach zehnjähriger Aufnahmepause wieder eine CD herausgebracht.

von Teresa Sturm

2004 war Gerhard Wimmer nicht ganz nüchtern auf einem Konzert und motiviert, auf der Bühne zu stehen. Dass dieser Abend sein Leben doch nachhaltig verändern sollte, war damals noch nicht abzusehen. Er bat die Band dort, mit ihnen einen Nirvana-Song performen zu dürfen. Wenig später fand er sich in einer erfolgreichen Metalband wieder.

„Der Gitarrist Jürgen Miksche kam dann auf mich zu und hat mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, gemeinsam etwas zu jammen“, sagt Wimmer. Die Gründung der Band „Sign of Decay“ folgte. Mehrere Alben und unzählige Auftritte, wie als Support act in der ausverkauften Arena oder vor 20.000 Metalfans beim Metalfest Austria in Steyr, folgten.

Die Band sei damals fast jedes zweite Wochenende unterwegs gewesen: „Es war turbulent und eigentlich nur als Hobby gedacht. 2010 haben wir die Notbremse gezogen.“ So konnte verhindert werden, dass die Band zerbricht. „Wir haben uns entschieden, es dabei zu belassen, was es ist: Einmal im Monat eine Show und dazwischen Proben als Ausgleich zu Familie und Beruf“, sagt Wimmer.

Zurück aus der Asche

„Sign of Decay“ hat seit der Gründung fünf Alben veröffentlicht. Das Fünfte ist gerade erst erschienen – nach zehnjähriger Aufnahmepause. Der Titel „Out of the Ashes“ (Übersetzung: „Aus der Asche“) passt da also recht gut. In der Zeit habe sich viel getan. Ein Teil der Bandmitglieder habe inzwischen Kinder bekommen und Haus gebaut. Da habe es keine Zeit gegeben, in eine neue CD Energie zu investieren. „Wenn wir etwas machen, dann wollen wir es möglichst professionell machen“, sagt Wimmer, der hauptberuflich als Tätowierer (www.wildartfactory.com) arbeitet und in Vestenpoppen, Waidhofen an der Thaya, lebt. Auch seine Bandmitglieder wohnen im Waldviertel.

Corona ist der neu gefundenen kreativen Energie oft im Weg gestanden. Kaum war man im Tonstudio für Aufnahmen, kam der erste Lockdown. Im Mai konnte man die CD dann fertigstellen. Die Lieder klingen zwar etwas erwachsener, der unverkennbare Violinensound fehlt aber natürlich nicht. Nun heißt es, auf die CD-Präsentation zu warten: „Wir hoffen, bald wieder live zu spielen.“

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