APA12552578-2 - 01052013 - KRITZENDORF - ÖSTERREICH: ZU APA 172 CI - Ein Feuerwehrmann der Feuerwehr Kritzendorf (Bezirk Wien-Umgebung) bei der Rettung eines Rehs aus einem leeren Swimmingpool am Mittwoch, 1. Mai 2013. +++ WIR WEISEN AUSDRÜCKLICH DARAUF HIN, DASS EINE VERWENDUNG DES BILDES AUS MEDIEN- UND/ODER URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM ANGEFÜHRTEN ZWECK ERFOLGEN DARF - VOLLSTÄNDIGE COPYRIGHTNENNUNG VERPFLICHTEND +++ APA-FOTO: FF KRITZENDORF

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Kritzendorf
05/01/2013

Reh aus Pool gerettet

Das Wild dürfte von einem Hund gebissen und gehetzt worden sein. Es wurde operiert und freigelassen.

Zu einem "tierischen" Einsatz musste die Feuerwehr Kritzendorf (Bezirk Wien-Umgebung) am Mittwoch ausrücken: Es galt, ein schwerverletztes, panisches Reh zu retten, das in einen fast leeren Pool gestürzt war.

Nach Angaben des NÖ Landesfeuerwehrkommandos hatte der Hausbesitzer das Wild in seinem 1,60 Meter tiefen Schwimmbecken entdeckt. Bereits geschwächt versuchte es vergeblich, mit heftigen Sprüngen aus der betonierten Falle herauszukommen, worauf der pensionierte Arzt gegen 10.30 Uhr die Feuerwehr zu Hilfe rief.

Notoperation

Den Einsatzkräften gelang es, das Reh mit Decken einzufangen und aus dem Pool zu heben. Ein verständigter Tierarzt führte an Ort und Stelle eine Notoperation durch. Das Hinterteil des etwa einjährigen Wildes war völlig zerbissen, an den Hinterläufen und am Kopf klafften Wunden.

Der Diagnose zufolge war das Reh vermutlich von einem Hund angefallen und gehetzt worden. Laut dem zuständigen Revierjäger nicht der erste Fall: In den vergangenen Wochen seien in der Klosterneuburger Katastralgemeinde bereits sechs Rehe von Hunden zu Tode gebissen worden. Zwei Stunden nach dem chirurgischen Eingriff konnte das gerettete Tier wieder in die Freiheit entlassen werden.