Insgesamt sind nun sieben Frauen in Vorstand, Ausschuss und im Ausschuss-Ersatz vertreten (v.l.n.r.: Landesjägermeister Josef Pröll (mi.) und Generalsekretärin Sylvia Scherhaufer (2.v.l.) mit Sabine Pfeffer, Rosemarie Wurm, Bernadette Brandstetter, Ulrike Harzhauser, Sabine Jäger, Teresa Auersperg-Zaksek, Barbara Hammer)

© Georges Schneider

Chronik Niederösterreich
08/30/2021

Jagdverband: Josef Pröll als Landesjägermeister bestätigt

Drei neue Stellvertreter an der Spitze. Erstmals wurde auch eine Frau in den Vorstand des Landesjagdverbandes gewählt.

Im Rahmen des 75. Landesjägertags des NÖ Jagdverbandes am Sonntag in der Burg Perchtoldsdorf stand die Wahl von Präsidium, Vorstand und Ausschuss sowie die Neubestellung des Sicherheitsbeauftragten auf dem Programm. Der Verband vertritt die Interessen von rund 35.400 Jägern in Niederösterreich.

Josef Pröll wurde als Landesjägermeister in seinem Amt bestätigt. Zu seinen Stellvertretern wurden Gerald Friedl aus Diendorf an der Kamp (Bezirk Krems), Bezirksjägermeister Franz Hochholzer aus Hausmening (Bezirk Amstetten) und Bezirksjägermeister Johannes Unterhalser aus Biedermannsdorf (Bezirk Mödling) gewählt. Neuer Sicherheitsbeauftragter ist Bernhard Treibenreif, Direktor für Spezialeinheiten im Bundesministerium für Inneres, der in dieser Funktion Generalmajor Rupert Fehringer nachfolgt.

Bei den Wahlen haben die Delegierten mit Bernadette Brandstetter erstmals auch eine Frau in den Vorstand gewählt. Insgesamt konnte der Frauenanteil in Vorstand, Ausschuss und Ausschuss-Ersatz von bisher nur zwei Prozent auf 13 Prozent gesteigert werden.

„Der Jagdverband ist künftig ein Spiegelbild der Jägerinnen und Jäger in Niederösterreich. Denn einerseits erhöhen wir den Frauenanteil in Vorstand und Ausschuss, der damit dem Anteil im Verband entspricht. Andererseits erreichen wir in Präsidium, Vorstand und Ausschuss eine deutliche Verjüngung und dadurch auch eine bessere Generationendurchmischung“, betonte Landesjägermeister Josef Pröll.

Freizeitnutzung

Künftig will sich der Jagdverband vor allem dem Thema Freizeitnutzung und deren Auswirkungen auf die Wildtiere widmen. „Das Ziel muss sein, eine Lösung zu finden, bei der die Besucherströme gelenkt und die Wildtiere geschützt werden. Aber hier sagen wir ganz klar: Der Wald ist kein Freizeitpark, sondern ein Natur- und Wildlebensraum“, sagt Pröll.

Zudem soll das Aus- und Weiterbildungsangebot vor allem im digitalen Bereich erweitert und das Angebot des NÖ Jagdverbands für Kinder ausgebaut werden.

www.noejagdverband.at

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