FPÖ-Chef nennt Mikl-Leitner einen "sozialpolitischen Eiskasten"

Niederösterreichs FPÖ-Chef Udo Landbauer vor Wahlplakat
Udo Landbauer kritisiert die Volkspartei scharf und präsentierte neue Plakatserie für die Landtagswahl in NÖ.

Niederösterreichs FPÖ-Chef Udo Landbauer sieht am 29. Jänner „die historische Chance für echte Veränderung“. Bei der Präsentation der Plakatwelle am Dienstag in St. Pölten titulierte er die Landtagswahl in knapp vier Wochen als „Schicksalswahl“. Falle nämlich die „letzte schwarze Bastion“, sei der Weg frei für eine Neuwahl im Bund. Mit „sicher“, „sauber“ und „gerecht“ werben die Blauen im Land.

FPÖ-Chef Udo Landbauers Marschrichtung

Wer Asylchaos, Korruption und Preisexplosion wolle, wähle Johanna Mikl-Leitner, deren Konterfei auf den Plakaten der Freiheitlichen zu sehen ist, und die ÖVP, sagte der blaue Spitzenkandidat. Diese drei Themen, versehen mit den Fragen „Willst du das? Wählst du das?“, stehen im Mittelpunkt der Kampagne.

Wer hingegen eine „sichere, saubere, gerechte Politik“ wolle, entscheide sich für die FPÖ, so der Landesparteiobmann. „Grenzen schließen, Illegale aufhalten und Asylstraftäter abschieben“, gab Landbauer die Marschrichtung in der Asylpolitik vor.

Mikl-Leitner als "Drahtzieherin"

Am 29. Jänner gehe es in Niederösterreich auch darum, „das schwarze Netzwerk aus Korruption, Machtmissbrauch und Postenschacher zu zerschlagen“. Mikl-Leitner sei „die Drahtzieherin dieses ÖVP-Systems“, so Landbauer. Er trete an, „um genau dieses System gemeinsam mit der Bevölkerung am 29. Jänner zu brechen. Es geht auch sauber“. Nicht zuletzt müsse 2023 auch das „Jahr der Preisdeckel“ werden, sagte der niederösterreichische FPÖ-Spitzenkandidat weiter.

Er erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass Strom so teuer wie noch nie sei, sich die Heizkosten verdreifacht hätten und die CO2-Strafsteuer erhöht worden sei. Die Energiekosten würden immer mehr Menschen in die Armutsfalle befördern. Zudem zerstöre die Preisexplosion den Wirtschaftsstandort. Landbauer nannte Landeshauptfrau Mikl-Leitner in diesem Zusammenhang als einen "sozialpolitischen Eiskasten".

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