© Melanie Melchior/Weingut Schwertführer

weinbau
07/30/2022

Diese Winzerinnen sind top

Die Schwestern Anna und Katharina Schwertführer aus Sooß auf der Erfolgswelle

von Markus Foschum

Grund zur Freude und zum Anstoßen gibt es im Weingut Schwertführer 47er in Sooß (Bezirk Baden): Bei der diesjährigen Landesweinmesse räumte man im großen Stil ab – 36 Goldmedaillen wurden eingeheimst, zwei Weine schafften es ins Finale. Damit ist man bester TOP Heuriger der Thermenregion.

Hinter dem Erfolg stecken federführend zwei junge Winzerinnen. Die 24-jährige Anna und die 21-jährige Katharina Schwertführer. Die jüngsten Erfolge machen die Schwestern natürlich stolz: „Direkt nach Abschluss meiner Schulbildung habe ich unseren Heurigenbetrieb übernommen. Es war mir sehr wichtig, die umfangreichen Kriterien zur Erlangung der TOP Heurigen-Zertifizierung zu erfüllen. Nach 2018 sind wir bereits zum zweiten Mal bester TOP Heuriger Thermenregion, das freut und motiviert uns sehr – vor allem nach schwierigen Lockdown-Zeiten“, so Anna Schwertführer. Und ihre Schwester ergänzt: „Beim Heurigen ist man ganz nah beim Kunden. Die Gäste kosten sich durch das Sortiment und beim anschließenden Flascheneinkauf sieht man direkt, welche Weine gewählt wurden. Viele unserer Kunden sind treue Stammgäste, da kommt auch ein kleines Tratscherl trotz vollem Haus nicht zu kurz.“

Newcomer-Award

So wie Anna hat auch Katharina Schwertführer an der HBLA Klosterneuburg maturiert. Womit sie zur Teilnahme am „Newcomer Award“, vor zehn Jahren von der St. Urban Weinritterschaft zur Förderung des Winzernachwuchses ins Leben gerufen, nominiert wurde.

Und auch da konnte der „47er“ überzeugen. In der Gruppe Rotwein holte Katharina mit ihrem Cabernet Franc Exklusiv 2020 den Sieg: „Der Cabernet Franc steht in Baden am Harterberg in der Riede Bärenschwanzel, der wärmsten Lage am Harterberg. Der Ausbau erfolgte 14 Monate lang in 225 Liter französischen Eichenfässern.“ Typisch seien die „seidigen Tannine, die Fruchtnuancen nach roter Ribisel sowie der elegante Trinkfluss“.

Charakterlich sind die beiden Schwestern zwar grundverschieden, doch eines haben sie gemeinsam: Sie brennen für den Weinbau – und genießen auch gerne im Kreise der Familie ein gutes Gläschen.

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