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Chronik Niederösterreich
02/08/2021

Bild der Verwüstung nach Bankomatsprengung im Bezirk Baden

Täter scheiterten mit gewaltiger Detonation in geschlossener Bankfiliale im Bezirk Baden. An das Geld kamen sie nicht.

von Patrick Wammerl

Nachdem im Rahmen der "Operation Krähe" im Herbst 2019 die Drahtzieher einer international agierenden Bande von Bankomatknackern das Handwerk gelegt wurde, war es eine Zeit lang ruhig. In der Nacht auf Sonntag ist es erneut zu einer spektakulären Bankomatsprengung im Bezirk Baden gekommen. Dieses Mal dürften die Kriminellen allerdings deutlich über das Ziel hinaus geschossen und zu viel vom Gasgemisch bei der Sprengung benutzt haben.

Die Täter hinterließen in der mittlerweile aufgelassenen Raiffeisen-Bankleitstelle in Klausen-Leopoldsdorf eine Spur der Verwüstung. Die Detonation am Sonntag gegen 2 Uhr Früh war so stark, dass das Gebäude massive Schäden davon trug. An das Geld aus dem Bankomaten kamen sie allerdings nicht. Eine eingeleitete Alarmfahndung verlief negativ.

Fluchtfahrzeug entdeckt

Allerdings wurde in der Nähe des Tatortes ein herrenloses Fahrzeug gefunden, dass den Tätern als Fluchtauto gedient haben dürfte. Die Amtshandlung wurde von der Diebstahls- und der Tatortgruppe des nö. Landeskriminalamt übernommen. Die Erhebungen sind im Gange. Das LKA bittet um sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer 059133-30-3048.

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