Bürgermeister Klaus Schneeberger, Franz Bauer, Vorstandsdirektor der ÖBB-Infrastruktur AG, Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko, Rainer Irschik, NÖ Straßenbaudirektor-Stv.

© ÖBB/Alex Wallner

Chronik Niederösterreich
07/02/2021

B54-Unterführung in Wiener Neustadt kommt tatsächlich

Grünes Licht für 19 Millionen Euro teures Projekt. 2025 soll der Gesamtumbau abgeschlossen sein.

von Patrick Wammerl

Nach mehr als zehn Jahren gibt es nun tatsächlich grünes Licht für ein lang ersehntes und viel diskutiertes Straßenbauprojekt in Wiener Neustadt. Am Freitag gaben das Land Niederösterreich, die Stadt Wiener Neustadt und die ÖBB grünes Licht für den Bau der Bahnunterführung an der Bundesstraße 54.

16.000 Fahrzeuge treffen an dem Nadelöhr auf 500 Züge pro Tag. In der Folge verlieren Tausende Autolenker täglich auf der wichtigen Stadteinfahrt und Ausfahrt vor dem geschlossenen Bahnschranken der Aspanglinie und Mattersburger-Bahn die Geduld.

Der Bahnübergang wird nun in einem gemeinschaftlichen Projekt der ÖBB mit dem Land Niederösterreich und der Stadt aufgelassen und durch eine Unterführung ersetzt. Durch diese neue, niveaufreie Bahnquerung mit der B54 wird der Verkehrsfluss optimiert und die Sicherheit erhöht, erklärten Bürgermeister Klaus Schneeberger, Verkehrslandesrat Ludwig Schleritzko und Franz Bauer, Vorstandsdirektor der ÖBB-Infrastruktur AG, am Freitag im Zuge eines Pressegesprächs. Mit dem Projekt einher geht die Auflassung der Eisenbahnkreuzung mit der Frohsdorfer Straße (L148) und der Gymelsdorfergasse. Sie werden Geh- und Radwegunterführungen weichen.

19 Millionen Euro, Fertigstellung 2025

Investiert werden 19 Millionen Euro, von denen die ÖBB 40 Prozent, das Land Niederösterreich 35 Prozent und die Stadt 25 Prozent der Kosten übernimmt. Baubeginn ist im Frühjahr kommenden Jahres, die Fertigstellung für 2025 vorgesehen.

„Mit dem Projekt hat für tausende Verkehrsteilnehmer, vor allem aber auch für die Einsatzfahrzeuge und alle Wirtschaftstreibenden das tägliche Warten vor dem Schranken schon bald ein Ende. Zu guter Letzt schaffen wir damit auch eine Entlastung der Umwelt, die durch die Abgase während der Staus vorm Schranken massiv belastet war", sagt Schneeberger.

Wie Schleritzko und Bauer betonten, könne man durch die Umsetzung die Verkehrssicherheit steigern, das Bahnangebot verbessern und den Bürgern aus Stadt und Region, egal ob im Auto, auf dem Rad oder zu Fuß, Wartezeiten ersparen.

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