Amstetten: Bank holt neuen Geschäftsführer aus den eigenen Reihen

Andreas Weber (l.) wird mit Wilfried Czeitschner (M.) ab Jahresmitte Zweiergeschäftsführung bilden, im Bild mit Obmann Johann Luger
Bei der Raiffeisenbank Region Amstetten rückt Prokurist Wilfried Czeitschner in die Geschäftsführung nach.

Anstehende personelle Ablösen in der Geschäftsführung der Raiffeisenbank Region Amstetten werden mit einer hausinternen Lösung bewerkstelligt. Wie die Bank, die mit 1,9 Milliarden Euro Bilanzsumme zu den größten Raiffeisenbanken Österreichs gehört,  bekannt gab, wurde der 50-jährige bisherige Prokurist Wilfried Czeitschner in die Geschäftsführung berufen.

Ruhestand

Der neue Geschäftsleiter ist seit Jahresbeginn in der neuen Position tätig. Mit Jahresmitte wird er mit Direktor Andreas Weber die zweiköpfige Geschäftsführung der Bank bilden. Zu diesem Zeitpunkt werden die beiden Geschäftsleiter Franz Fischl und Johann Pambalk-Blumauer in den Ruhestand überwechseln. Die bislang zahlenmäßig vergrößerte Geschäftsführung ergab sich durch die Fusionierungen der Mostviertler Großbank, zuletzt 2018 mit der Raiffeisenbank Aschbach. Geschäftlich wird Weber für den Marktbereich und Czeitschner für die innere Bankorganisation verantwortlich sein.

Wilfried Czeitschner ist gebürtiger Neunkirchner, Absolvent des Francisco Josephinums in  Wieselburg, Jurist und langjähriger Raiffeisen-Mitarbeiter. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Genossenschaftsrevisor und Bankprüfer verschlug es ihn 2014 in die Raiffeisenbank Region Amstetten, wo er für Risikomanagement und Marktfolge zuständig ist. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Ferschnitz im Bezirk Amstetten.

18 Bankstellen

Die Raiffeisenbank Region Amstetten betreibt 18 Bankstellen mit 200 Mitarbeitern zwischen St. Valentin und Ybbs an der Donau. Zuletzt fiel die Bank durch größere Investitionen in mehreren Städten im Bereich von Geschäfts- und Wohnimmobilien auf.

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