© Roland Pittner

Chronik Burgenland
02/12/2021

Zwölf Gemeinden und Land errichten Businesspark bei S7

7,2 Millionen Euro werden in 22 Hektar Betriebsflächen investiert in der Nähe der S7 Auffahrt, um Bezirk zu beleben.

von Roland Pittner

Die Schnellstraße S7, die von der A2 bei Riegersdorf bis zur Grenze nach Heiligenkreuz führt, wird derzeit gebaut. Seit Jahren wartet man im Businesspark Heiligenkreuz auf diese Verkehrsader, um das Industriegebiet zu beleben. Vereinzelt gab es zwar Neuansiedlungen, wie die Firma Klimesch, zahlreiche freie Flächen sind aber noch vorhanden.

Vor Ort präsentierte der zuständige Wirtschaftslandesrat Leonhard Schneemann mit der Landesholding Burgenland den Bau eines zusätzlichen Gewerbegebiets zwischen Rudersdorf und Deutsch Kaltenbrunn. Alle zwölf Gemeinden des Bezirks sind daran beteiligt und bauen mit der landeseigenen Wirtschaftsagentur das Gewerbegebiet.

22 Hektar Fläche sollen aufgeschlossen werden, die Kosten für Infrastruktur und Vermarktung belaufen sich auf 7,2 Millionen Euro. Die tragen zu 70 Prozent das Land und 30 Prozent die Gemeinden. Auch die Gewinne durch die Veräußerung der Flächen würden in diesem Verhältnis geteilt, die anfallende Kommunalsteuer teilt sich auf die zwölf Gemeinden auf. „Es war keine Selbstverständlichkeit hier alle zwölf Bürgermeister an einen Tisch zu bekommen“, erklärt Schneemann.

„Für meine Gemeinde ist es begrüßenswert, wenn sich das Gewerbe hier konzentriert und mit einer tollen Infrastruktur ausgestattet ist“, erklärt Bürgermeister Josef Korpitsch aus Mogersdorf. Die Jobs, die hier geschaffen werden, würden der ganzen Region etwas bringen. Während im Businesspark Heiligenkreuz vor allem Industrieunternehmen siedeln sollen, sind für den neuen Businesspark kleine und mittlere Unternehmen die Zielgruppe. „Wir wollen Technologieunternehmen, die auch Lehrlinge ausbilden“, erklärt Harald Zagiczek, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Burgenland. Die Vermarktung wird die Businesspark-Gesellschaft übernehmen, die bereits seit Jahren Betriebe ansiedelt.

Die Grundsatzbeschlüsse zu dem Vorhaben liegen in den Gemeinden vor. Bis in den Herbst sollen die Widmungsfragen geklärt werden, „wir hoffen, dass wir in der zweiten Jahreshälfte mit der Vermarktung der Flächen starten können“, sagt Zagiczek. So richtig in Fahrt soll der Businesspark nach der Fertigstellung der S7 im Jahr 2024 kommen, so wie jener in Heiligenkreuz.

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