© Stadtfeuerwehr Eisenstadt

Chronik Burgenland
10/12/2020

Raum Eisenstadt: Unwetter hält Feuerwehren auf Trab

Starkregen rief die Feuerwehren Eisenstadt, Kleinhöflein und St. Georgen die ganze Nacht über auf den Plan.

von Claudia Koglbauer-Schöll

Starkregen hat die Feuerwehren im Bezirk Eisenstadt in der Nacht auf Montag gefordert. „Sowohl wir als auch die beiden Ortsfeuerwehren Feuerwehr Kleinhöflein und Freiwillige Feuerwehr St. Georgen am Leithagebirge waren, bedingt durch das gestrige Unwetter, in den letzten Stunden besonders gefordert“, erklärt Philipp Dorner, Sprecher der Stadtfeuerwehr Eisenstadt.

Begonnen haben die Einsätze in der Nacht auf Montag gegen 1 Uhr. Da mussten die Einsatzkräfte zunächst eine überflutete Straße im Industriegebiet sichern.

„Darauf folgten sowohl in Eisenstadt als auch in St. Georgen Einsätze wegen unter Wasser stehender Keller, Garagen und Wohnungen“, teilt die Stadtfeuerwehr in einer Aussendung mit.

Im Bereich des Feiersteiges kam es zu einem kleinen Murenabgang, der die angrenzende Straße vorübergehend unbefahrbar machte. Auch hier musste ein Einsatzteam der Stadtfeuerwehr ausrücken, um für eine adäquate Sicherung zu sorgen.

Präventiv wurde während der Nachtstunden in regelmäßigen Abständen kontrolliert, ob der Eisbach ob der großen Regenmengen über die Ufer tritt.

Nachdem der Regen in den frühen Morgenstunden nachgelassen hat, mussten die Einsatzkräfte – in Absprache mit dem Magistrat – diverse Aufräumarbeiten durchführen: So musste etwa die durch den Erdrutsch stark verunreinigte Fahrbahn gereinigt werden, damit die Straße für den Verkehr wieder freigegeben werden konnte. 

Gegen 7 Uhr wurde auch die Feuerwehr Kleinhöflein angefordert: Sie erledigte Pumparbeiten bei einem überfluteten Keller. Die Feuerwehr St. Georgen war Montag Mittag noch mit den letzten Auspumparbeiten beschäftigt.

Insgesamt hatten die Feuerwehren 12 Einsätze zu bewältigen, meist handelte es sich um überflutete Keller. 25 Feuerwehrleute der drei Feuerwehren Eisenstadt, Kleinhöflein und St. Georgen waren im Einsatz.

Trotz der anstrengenden Nacht lasse sich aber feststellen, dass sowohl das Hochwasserschutz- als auch das Kanalsystem in Eisenstadt große Wassermengen, wie das gestrige Unwetter sie mit sich brachte, "gut verarbeiten" könne,  heißt es von der Stadtfeuerwehr Eisenstadt. 

In den übrigen Landesteilen habe es laut Landessicherheitszentrale (LSZ) Burgenland aber keine Unwettereinsätze gegeben. „Die Einsätze haben sich nur auf den Raum Eisenstadt und Umgebung beschränkt“, sagt eine Sprecherin der LSZ.

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