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Chronik Burgenland
02/23/2021

Bildung im Burgenland: Das kann neu gelernt werden

Elektronik und Photonik, Journalismus und Kommunikation sowie Pflegeberufe erweitern das Bildungsangebot.

von Michael Pekovics

Das umfangreiche Bildungsangebot im und rund ums Burgenland wird künftig noch umfangreicher. Dafür sorgen mehrere Bildungseinrichtungen wie die Fachhochschulen Burgenland und Wiener Neustadt sowie die HBLA Oberwart und die SOB Pinkafeld.

An Letzterer wird in Kooperation mit den burgenländischen Krankenanstalten (Krages) eine neue Schulform mit dem Namen „Höhere Lehranstalt für Sozialbetreuung und Pflege“ eingerichtet. Nach drei Jahren ist die Ausbildung zur Pflegeassistenz abgeschlossen, nach fünf Jahren jene zur Pflegefachassistenz – Matura inklusive. Das Land will damit dem drohenden Arbeitskräftemangel im Pflegebereich entgegenwirken.

In den vergangenen Tagen wurde eine weitere Kooperation zwischen der FH Burgenland und der HBLA Oberwart präsentiert. Im Rahmen dieser Bildungspartnerschaft sollen beide Einrichtungen künftig enger zusammenarbeiten. So werden etwa Lehrinhalte aufeinander abgestimmt, was die Anrechenbarkeit von Fähigkeiten bei einem späteren Bachelorstudium etwa im Bereich Gesundheit oder Informationstechnologie erleichtert.

Zusätzlich gibt es ab Herbst an der FH Burgenland den neuen Studiengang „Angewandte Elektronik und Photonik“. 30 Plätze am Standort in Pinkafeld gibt es, die Nachfrage nach Experten in diesem Bereich ist hoch, sagt Rektor Gernot Hanreich. Die Anmeldung für den berufsbegleitenden Studiengang ist online bis 31. März möglich. Das Bachelorstudium dauert sechs Semester und schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Science in Engineering (BSc) ab.

Neues bringt auch die FH Wiener Neustadt auf den Bildungsmarkt, nämlich den Bachelorstudiengang „Journalismus und Unternehmenskommunikation“. Der Studiengang trennt die beiden Fächer in der Lehre bewusst, vermittelt jedoch Grundlegendes zu den gemeinsamen digitalen Rahmenbedingungen. „Das Beherrschen sämtlicher Kommunikationskanäle ist sowohl im Journalismus, als auch in der Unternehmenskommunikation unerlässlich“, meint dazu der designierte Studiengangsleiter Martin Pittner.

Um Theorie und Praxis zu verknüpfen, wird das Studium mit vier Praktika in Redaktionen, Unternehmen und Organisationen ergänzt. In den Bereichen „Print-/Onlinemedien“, „TV/Radio“ und „Unternehmenskommunikation“ muss jeweils ein fünfwöchiges Praktikum absolviert werden.

Die möglichen Berufsfelder für Absolventen umfassen unter anderem redaktionelle Tätigkeiten in allen Arten von Medienunternehmen sowie die Mitarbeit im Bereich PR, Öffentlichkeitsarbeit oder interne und externe Unternehmenskommunikation. Insgesamt stehen 25 Studienanfängerplätze ab September zur Verfügung, im Vollausbau sind 75 Plätze geplant.

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