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Neue Agentur soll Forschung und Entwicklung vorantreiben

Wirtschaftsnahe Forschung und Batteriespeicherlabor geplant

von Roland Pittner

10/07/2021, 07:14 PM

Güssing galt einige Jahre als Inbegriff der erneuerbaren Energie. „Die Welt soll Güssing werden“, erklärte Arnold Schwarzenegger bei seinem Südburgenlandbesuch 2012. Seit damals hat die Strahlkraft des Bezirksvororts ein wenig abgenommen.

Doch zahlreiche Unternehmen und das Europäische Zentrum für erneuerbare Energie arbeiten immer noch an Projekten für die Energiewende – mit Erfolg. Es sollen mehr werden, wenn es nach dem Land Burgenland geht, deshalb steigt auch die Wirtschaftsagentur Burgenland mit einem Tochterunternehmen in dieses Geschäft ein. Am Donnerstag wurde die Wirtschaftsagentur Burgenland Forschungs- und Innovations GmbH präsentiert.

Forschungsquote erhöhen

Mit dieser neuen Einrichtung soll die Forschungsquote im Land gesteigert werden, betont SPÖ-Wirtschaftslandesrat Leonhard Schneemann. Derzeit werden rund 80 Millionen Euro pro Jahr für Forschung und Entwicklung im Land ausgegeben. „Die Einbringung von Forschungsagenden in die Wirtschaftsagentur Burgenland trägt dazu bei, vor allem die wirtschaftsnahe Auftragsforschung auszuweiten und so zu einem Wachstum der Forschungs- und Entwicklungsquote beizutragen“, meint der Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur, Michael Gerbavsits.

Als eines der ersten Projekte hat der Geschäftsführer der Forschungsagentur, Martin Zloklikovits, den Aufbau eines Energiespeicherkompetenzzentrums in Güssing in Angriff genommen. Es soll eines der größten Batteriespeicher-Reallabore Österreichs entstehen. „Mit und für die burgenländische Wirtschaft und Industrie werden zukünftige Forschung und Entwicklungspotenziale entwickelt und Projekte umgesetzt“, skizziert Zloklikovits die Arbeit der Agentur.

Auch Gemeinden werden bei Forschungs- und Innovationsprojekten unterstützt. Ziel ist es , gemeinsam Produkte, Dienstleistungen und Verfahren mit den Experten und Forschern zu erarbeiten. In den nächsten Jahren sollen bis zu 25 Mitarbeiter an der Wirtschaftsagentur für Forschung und Innovation tätig sein.

Eine weitere Initiative ist die Energieberatung, die hier angesiedelt ist. Privatpersonen, Unternehmen und Gemeinden sollen ĂĽber Energiespar-Potenziale informiert werden und auch UnterstĂĽtzung bei der Umsetzung von Projekten zum Energiesparen beraten werden.

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