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09/04/2020

Millionen für die Klassenzimmer

18 Millionen Euro für die HTL Pinkafeld und 17 Millionen für das BRG Oberschützen in den nächsten Jahren

von Roland Pittner

Die größte Schule des Landes, die HTL Pinkafeld, wird modernisiert. 18 Millionen Euro kostet das neue Schulgebäude sowie die Sanierung der bestehenden Räumlichkeiten. Zum Spatenstich am Freitag kam Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) ebenso wie Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Für die 1.350 Schüler der HTL entstehen bis 2023 „14 neue Klassenräume, zehn Sonderunterrichtsräume sowie Pausenflächen“, wie Wolfgang Gleissner Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) erklärt. Nach dem Neubau kommt die Sanierung der Bestandsgebäude. Sie werden auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Nach Abschluss der Bauarbeiten verfügt die HTL dann über einen neuen Vorplatz und einen neuen Eingangsbereich.

„Die Erweiterung und Sanierung der HTL Pinkafeld ist Teil des neuen österreichweiten Schulentwicklungsprogramms, das bis 2030 mit 2,4 Milliarden Euro dotiert ist und einen wichtigen Beitrag zur Bildungsinfrastruktur in Österreich leistet“, erklärt Faßmann. Im Jänner 2024 sollen alle Bauarbeiten samt Sanierung der HTL abgeschlossen sein. Doch es ist nicht die einzige Baustelle im Bildungsbereich.

Oberschützen

Am Bundesrealgymnasium Oberschützen startet daher im Herbst der Architekturwettbewerb für eine Modernisierung der Schule. „Wir werden ein neues Gebäude bauen und das bestehende sanieren“, sagt Bildungsdirektor Heinz Josef Zitz. Rund 17 Millionen Euro sollen in das Gymnasium investiert werden. Die Räumlichkeiten der Expositur der Schule wurden gekündigt, damit künftig alle Schüler an einem Standort Unterricht haben. Statt bisher 24 wird es künftig Platz für 28 Klassen geben, auch die Aufenthaltsbereiche werden vergrößert. Eine neue Turnhalle sowie ein moderner Fitnessraum für das Burgenländische Schule Sportmodel (bssm) soll entstehen. Hier investiert auch das Land rund 300.000 Euro, erklärt Zitz. Baustart soll 2021 sein, in der Bildungsdirektion rechnet man rund zwei Jahre Bauzeit für den Neu- und Umbau.

130 Millionen Euro

130 Millionen Euro sollen in den nächsten Jahren für Bau- und Sanierungsmaßnahmen in Bildungsinfrastruktur fließen. „Es ist unser Auftrag, dafür zu sorgen, dass mehr als 32.200 Schülerinnen und Schüler im Burgenland gute Voraussetzungen für einen reibungslosen und modernen Unterricht vorfinden“, erklärt Bildungslandesrätin Daniela Winkler.

In Oberwart werden 2021 die HBLA und das Zweisprachige Gymnasium saniert. In der HBLA werden Dach, Fenster und Fassade gemacht, im Zweisprachigen Gymnasium sollen ein Mehrzweckraum, ein Biologie- und Physiksaal sowie ein Buffet errichtet werden. Fertiggestellt sollen diese beiden Bauvorhaben 2023 werden. In Oberpullendorf wird das Bundesrealgymnasium erweitert, hier soll ein Zubau für eine Ganztagsschule entstehen. Baustart ist 2021, Fertigstellung ist für 2023 geplant. Das Gymnasium Neusiedl am See wiederum soll wegen steigender Schülerzahlen erweitert werden. Start sei im nächsten Jahr, fertig will man bis 2022 oder 2023 sein.

In neun Pflichtschulen investiere man laut Winkler im Moment mehr als sieben Millionen Euro. Darunter sind acht Volksschulen von Antau bis Unterwart und die Mittelschule Oberschützen.

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