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Chronik Burgenland
01/27/2020

Das war die "24 Stunden Burgenland Extrem Tour"

2,8 Tonnen Obst, 900 Kilogramm Brot und 8.000 Liter Wasser - das wurde bei der heurigen Rekordtour verbraucht.

von Michael Pekovics

Bei der diesjährigen "24 Stunden Burgenland Extrem Tour" gab es zwei neue Rekorde. Mindestens. Denn einerseits gingen so viele Teilnehmer wie noch nie an der Start, andererseits verzeichneten die Organisatoren heuer auch die meisten Finisher. Das sind jene, die die Tour bis zum Ende durchgehalten haben.

Insgesamt sind rund 6.900 Menschen aus 26 Nationen am 24. Jänner in Oggau losmarschiert. In den kommenden 24 Stunden sollten sie dann gemeinsam eine Strecke zurückgelegt haben, die fast dem Fünffachen unseres Globus entspricht.

"Sie haben neue Freundschaften geknüpft und sie haben sich gegenseitig geholfen. Sie waren für sich da und dabei auch für andere. Über 300 freiwillige Helfer haben mit viel Einsatz und Herzblut mitgeholfen, dass die 'Burgenland Extrem Tour 2020' an diesem Tag internationale Bewegungsgeschichte geschrieben hat", freuen sich die Organisatoren.

Mehr als jeder Vierte ging die Tour bis zum Ende

Zu Ende ging die Tour am Samstag, als gegen neun Uhr die letzten Wanderer in Oggau eintrafen. Über das Wochenende zogen die Veranstalter Bilanz - und die kann sich sehen lassen.

Die Anzahl der Teilnehmer steigerte sich von 5.000 auf 6.900, die Finisher-Quote lag heuer bei 44 Prozent, der Frauenanteil bei 42 Prozent.

Zur Auswahl standen verschiedene Routen - rund 2.000 Starter entschieden sich für den 120 Kilometer langen original Trail. Den Trail mit einer Länge von 80 Kilometern nahmen 500, jenen mit 60 Kilometer 1.300 Starter in Angriff.

2.500 Schüler waren mit dabei

Stark vertreten waren auch diverse Schulen. Insgesamt beteiligten sich rund 2.500 Schüler aus Wien, Niederösterreich, dem Burgenland, Steiermark, Deutschland und Ungarn an der "24 Stunden Burgenland Extrem Tour" und der 30 Kilometer langen Strecke. Darüber hinaus waren auch noch 600 Personen der Generation 60 plus auf der 30 Kilometer langen Strecke unterwegs.

Das Alter der Teilnehmer bewegte sich zwischen 10 und 85 Jahren, der Schnitt betrug 45 Jahre. Rund 65 Prozent der Teilnehmer kamen aus Österreich, 20 Prozent aus Ungarn und 15 Prozent aus Deutschland.

Eine derart große Zahl an Teilnehmern bringt natürlich auch einen enormen logistischen Aufwand mit sich, der sich auch aus den Zahlen der verbrauchten Güter ablesen lässt: 2,5 Tonnen Striezel und 2,8 Tonnen Obst wurden ebenso gebraucht wie eine Tonne Würstel, 900 Kilo Brot, 7.000 Portionen Suppe, 8.000 Liter Trinkwasser und 10.000 Liter warmer Tee.

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