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Chronik Burgenland
12/21/2020

Aufregung um Semestertickets im Burgenland

Mehrere Anträge für den Kostenzuschuss abgelehnt, weil sich Fehler ins Landesamtsblatt einschlich

von Roland Pittner

Das Land Burgenland schießt für Studenten mit Hauptwohnsitz im Burgenland, die in einem anderen Bundesland studieren, 50 Prozent zum Öffi-Semesterticket dazu. Abgewickelt wird das durch die Gemeinden, die ebenfalls einen Teil der Kosten tragen.

In Oberwart sorgten gleich mehrere Absagen an Studenten für die Gewährung des Semestertickets für Aufregung. Denn eigentlich können Studierende, bis zu jenem Semester, in dem sie das 26. Lebensjahr erreichen, um den Zuschuss ansuchen. „Dieses Mal gab es für einige 25-Jährige Absagen, weil die Antragssteller zu alt waren“, sagt Oberwarts VP-Bürgermeister Georg Rosner.

Redaktionsfehler

Obwohl auf der Webseite des Landes von 26 Jahren die Rede ist, steht im Landesamtsblatt zum Semesterticket vom 18. Dezember: Eine Förderung nach diesen Richtlinien kann nur bis einschließlich jenes Semesters gewährt werden, in dem die oder der ordentliche Studierende das 25. Lebensjahr vollendet hat.

Im Büro des zuständigen Landesrats Leonhard Schneemann heißt es auf KURIER-Anfrage, dass es „sich um einen Redaktionsfehler im Landesamtsblatt handelt“. In einem neuen Beschluss werde das Alter wieder auf 26 Jahre geändert. Durch den Fehler mussten sich die Beamten an die Vorgaben des Amtsblatts halten. „Alle, denen ein Semesterticket zusteht, werden eines bekommen“, heißt es aus dem Büro des Landesrats.

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