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Kritik an Greenpeace: Warum Experten Asbest-Messungen anzweifeln

ARGE Naturgestein kontert Greenpeace und sieht Mängel bei Untersuchungen.
Viele kleine, unterschiedlich geformte Steine in verschiedenen Grautönen liegen dicht nebeneinander auf dem Boden.

Nach der intensiv geführten Debatte um Asbest im Burgenland haben sich die vier betroffenen Abbaubetriebe zur ARGE Naturgestein zusammengeschlossen. Ziel sei, die Diskussion zu versachlichen und den Vorwürfen von Greenpeace mit fachlichen Einschätzungen zu begegnen.

Dazu wurden internationale Experten beigezogen, darunter Martin Kirschbaum von der RWTH Aachen. Er kritisiert, dass die Vorwürfe auf eigenen Probenahmen und Analysen in einem externen Labor basieren und diese nicht transparent geplant worden seien. Grundsätzlich sei Asbest als natürlicher Bestandteil in vielen Hartgesteinen gebunden vorhanden und in dieser Form unbedenklich.

Entscheidend sei laut Experten die Unterscheidung zwischen dem bloßen Vorkommen von Asbestmineralen und einer tatsächlichen Gesundheitsgefährdung durch freigesetzte Fasern. Kritik gibt es auch an der angewandten Untersuchungsmethode. Laut den vorliegenden Angaben wurde die VDI-Richtlinie 3866 verwendet, für natürliche Gesteine sei diese Methode aber nur eingeschränkt geeignet.

Rechtliche Schritte

Die aus den Untersuchungen abgeleiteten Forderungen von Greenpeace – etwa Schließungen von Steinbrüchen oder Verbote bestimmter Produkte – seien daher aus Sicht der Experten nicht ausreichend begründet.

Asbest im Burgenland

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Eine belastbare Gefährdungsbeurteilung müsse insbesondere die tatsächliche Faserfreisetzung und die Belastung der Atemluft berücksichtigen. Die Betreiber der betroffenen Anlagen prüfen unterdessen rechtliche Schritte. Die ARGE Naturgestein kündigt an, demnächst weitere Daten vorzulegen.

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