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Asbest-Messungen: Ergebnisse stehen bevor

Ergebnisse zu Asbest-Messungen in burgenländischen Steinbrüchen werden erwartet. Entscheidung über weiteres Vorgehen folgt.
Steinbruch mit mehreren Kieshügeln, Förderbändern und angrenzendem Wald unter klarem, blauem Himmel.

Die Ergebnisse der neuerlichen Messungen zur Asbestbelastung in vier burgenländischen Steinbrüchen sollen in den kommenden Tagen vorliegen. Die Anlagen sind seit Jänner gesperrt.

Die Daten werden anschließend an die Bezirksverwaltungsbehörden in Oberpullendorf und Oberwart übermittelt. Auf dieser Basis soll die weitere Vorgangsweise in Abstimmung mit den zuständigen Ministerien festgelegt werden, teilte die Taskforce „Vorsorgeabklärung Luftqualität“ des Landes mit.

Für die Entscheidung werden mehrere Faktoren herangezogen. Dazu zählen die Analyse der Steinbruchmaterialien, eine mineralogische Bewertung sowie eine Ausbreitungsrechnung. Diese Ergebnisse sollen klären, wie es mit den betroffenen Standorten weitergeht und ob ein Betrieb wieder aufgenommen werden kann.

Nach Abschluss der Bewertung ist vorgesehen, die Ergebnisse gemeinsam mit einer wissenschaftlichen Interpretation zu veröffentlichen.

Unterdessen haben die Betreiber der vier Steinbrüche am Montag gefordert, zumindest einen Probebetrieb zu ermöglichen. Ziel sei es, Luftmessungen unter Vollbetrieb durchführen zu können. Die bestehenden behördlichen Sperren halten sie für nicht gerechtfertigt.

Asbest im Burgenland

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