SARS-CoV-2: Bei Schule unterschiedliches Vorgehen in Europa

Vocational school in Oberhausen
In vielen Staaten bleiben Bildungseinrichtungen zumindest vorerst geöffnet, in anderen nicht. Auch Zwischenlösungen kommen zur Anwendung.

Kein einheitliches Vorgehen gibt es derzeit in Europa in der Frage des Offenhaltens bzw. Schließens von Schulen. Die meisten großen Länder haben derzeit noch ihre Schulen grundsätzlich geöffnet, andere Staaten wie Tschechien, Slowenien oder Polen dagegen schlossen sie.

Eine dritte Gruppe - darunter auch Österreich - differenziert nach Alter und ordnet Distance Learning für ältere Schüler an.

Derzeit grundsätzlich geöffnet halten die Schulen etwa in Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Schweden, der Schweiz oder den Niederlanden. Umgekehrt haben die tschechischen Schulen seit Mitte Oktober geschlossen, Slowenien und Polen schickten zunächst die älteren Schüler nachhause und ließen nun die jüngeren folgen. In Belgien wurden die Herbstferien bis Ende dieser Woche verlängert - ab nächster Woche soll aber wieder Unterricht stattfinden.

Österreich derzeit noch differenziert

Österreich differenziert derzeit nach Altersstufe: So gibt es Distance Learning an den Oberstufenschulen und grundsätzlich Präsenzunterricht an den anderen Schulformen. Ähnlich ist es auch in Italien. In Griechenland und der Slowakei haben derzeit nur die Volksschulen geöffnet.

Hierzulande mehren sich aufgrund der stark steigenden Infektionszahlen nun jedoch die Rufe nach der kompletten Schließung der Schulen.

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