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Energie
02/09/2016

Windkraft ist drittwichtigste Stromquelle in der EU

Nur Kohle und Gas sind noch wichtigere Energielieferanten für Europa.

Windenergie ist 2015 in der Europäischen Union mit 142 Gigawatt zur drittwichtigsten Energiequelle nach Gas und Kohle. Immerhin werden 11,4 Prozent des gesamte Stromverbrauchs aller 28 EU-Länder durch Windkraft gedeckt. Gas (21,1 %) und Kohle (17,5 %) decken fast 40 Prozent des Energiebedarfs ab.

„Starker Ausbau in Deutschland 2015“

Europaweit wurde 2015 demnach die Rekordsumme von 26,4 Mrd. Euro in Windenergie investiert. Das seien um 40 Prozent mehr als im Jahr zuvor, erklärte der Verband. Fast die Hälfte der Investitionen wurde in Deutschland getätigt.

"Wir haben 2015 einen starken Ausbau in Deutschland gesehen und ein starkes Jahr für den Offshore-Wind", erklärte der europäische Verbandsvorsitzende Giles Dickson. Das Wachstum sei aber geografisch ungleichmäßig ausgefallen. Investoren und Entwickler schreckten vor einer unklaren Energiepolitik und unklaren Vorschriften zurück.

Aber: Vorrteierrolle könnte in Gefahr sein

Nehme Europa nicht unverzüglich die richtigen Weichenstellungen vornimmt, sei die mühsam erarbeitete Vorreiterrolle bei erneuerbaren Energien Geschichte, warnte am Dienstag IG-Windkraft-Geschäftsführer Stefan Moidl in Wien. Für Österreich heiße dies die rasche Anpassung des Ökostromgesetzes, "weil sonst dessen Erfolgskurs und der Ausbau erneuerbarer Energien einen Abbruch erleben wird", so Moidl in einer Aussendung.

Die EU-weit höchste Windpark-Kapazität hatte 2015 weiter Deutschland mit 45 Gigawatt, gefolgt von Spanien mit 23 Gigawatt, Großbritannien (13,6 Gigawatt) und Frankreich (10,4 Gigawatt).

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