Security-Skandal beim Frequency Festival weitet sich aus

Security-Skandal beim Frequency Festival weitet sich aus
Jenen Sicherheitsfirmen, die am Frequency-Festival Schwarzarbeiter beschäftigten, droht der Entzug der Gewerbeberechtigung. Im Fokus der Ermittlungen steht auch der Auftraggeber CCS.

Die Affäre um die mutmaßlich illegale Beschäftigung von Dutzenden Security-Mitarbeitern am Musik-Festival Frequency weitet sich aus. „Wir werden bei jenen Security-Firmen, bei denen systematisch keine Sicherheitsüberprüfungen des Personals erfolgten, Anträge bei den Bezirksverwaltungsbehörden stellen, dass diesen Firmen die Gewerbeberechtigung entzogen wird“, sagt Finanzpolizei-Chef Wilfried Lehner zum KURIER.

Wie berichtet hat die Finanzpolizei am Samstag, den 18. August, am Frequency-Festival in St. Pölten Security-Mitarbeiter und Beschäftigte von Essenslieferanten kontrolliert. Dabei wurden 214 Personen überprüft und 66 Anzeigen nach dem Sozialversicherungsgesetz gestellt, im Wesentlichen handelt es sich dabei um den Verdacht der Schwarzarbeit. 50 Security-Mitarbeiter sind unerkannt vor den Kontrollen geflohen.

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