Pharmig-Chef fordert Inflationsanpassung bei Medikamenten

Pharmig-Chef fordert Inflationsanpassung bei Medikamenten
Ob eine Packung Aspirin 20 oder 30 Cent mehr koste, falle nicht ins Gewicht, meint Generalsekretär Alexander Herzog. Die Preise dürfen aber nicht einfach erhöht werden.

Die Zeiten billiger Medikamente seien endgültig vorbei, kündigt Pharmig-Generalsekretär Alexander Herzog im KURIER-Interview an. Die unter der Kostenlast stöhnenden Pharmahersteller wollen die Preise erhöhen, dürfen das aber nicht so einfach.

KURIER: Ist die Pandemie zu Ende?

Alexander Herzog: Definitiv nicht. Sie ist dann zu Ende, wenn sie von der Weltgesundheitsorganisation WHO für beendet erklärt wird. Niemand weiß, wie der Herbst ausschauen wird und ob weitere Mutationen kommen.

Rechnen Sie damit, dass wir im Herbst Auffrischungsimpfungen brauchen werden?

Auf jeden Fall. Ich rate dazu, beim vierten Stich nicht auf die angepassten Impfstoffe zu warten. Diese sind noch im Zulassungsprozess.

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