Neue Idee gegen die Fachkräftekrise: Schüler "mobilisieren"

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Gewerbevereins-Präsident Peter Lieber setzt auf Ausbildungsverbünde und will Jugendliche aus höheren Schulen für die Lehre gewinnen.

Im Kampf gegen den Fachkräftemangel müssen auch neue Wege in der betrieblichen Ausbildung eingeschlagen werden. Einer davon heißt Kooperation. So ist es in der Schweiz schon lange üblich, dass sich Handwerks- und Gewerbebetriebe ihre Lehrlinge teilen. Meist fungieren die Branchenverbände selbst als Leitlehrbetrieb, suchen die Bewerber aus und stellen die Jugendlichen an. Solche betrieblichen Ausbildungsverbünde stecken in Österreich noch in den Kinderschuhen, auch weil es administrative Hürden gibt.

Der private Österreichische Gewerbeverein (ÖGV), der mehr als 3.500 Mitgliedsbetriebe aus unterschiedlichen Branchen und Größen zählt, startet eine neue Offensive. „Es kann nicht sein, dass wir über zu wenig Nachwuchs jammern, wir müssen einfach mehr dafür tun“, sagt ÖGV-Präsident Peter Lieber zum KURIER.

Neue Idee gegen die Fachkräftekrise: Schüler "mobilisieren"

Software-Unternehmer und Gewerbevereins-Präsident Peter Lieber 

„Start-up-Lehre“

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