Manner-Chef: "Ohne Gas keine Waffeln - können dann nur Teig verkaufen"

Fabriksbesuch bei der Josef Manner & Comp. AG
Was der Süßwarenmacher jetzt in Aserbaidschan macht und weshalb er Vorwürfe wegen zu wenig Schnitten im Packerl nicht versteht

Andreas Kutil hat die Farbe gewechselt. Von Lila auf Rosa. Der ehemalige Mondelez-Manager (Milka Schokolade) ist seit März 2021 Vorstandschef des Wiener Süßwarenherstellers Manner. Ein Gespräch über Palmöl, den Vorwurf von Mogelpackungen bei seinen Schnitten und Gas-Notfallpläne für den kommenden Winter.

KURIER: Mannerschnitten sind untrennbar mit Haselnüssen verbunden. Explodieren die Preise für diese im Gleichschritt mit gefühlt allen Rohstoffen? Andreas Kutil: Nein, da sind die Preise eigentlich relativ stabil. Rund 60 Prozent der weltweiten Haselnüsse liefert ja traditionell die Türkei. Um weniger von einem Land abhängig zu sein, wollen wir uns breiter aufstellen. Wir sind jetzt Bauern. In Aserbaidschan.

Klingt spannend, aber gibt es auch schon etwas zu ernten?

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