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Wirtschaft Karriere
08/06/2022

Barfuß am Schreibtisch und andere Tipps für Urlaubsfeeling am Arbeitsplatz

Man muss nicht barfuß auf den Malediven arbeiten, um einen entspannten Job-Alltag zu haben. Vier Tipps, wie man das Urlaubsfeeling am Arbeitsplatz beibehalten kann.

von Roxanna Schmit

Anfang dieser Woche ließ eine Meldung in den Nachrichten Viele träumen: Ein Luxus-Resort auf den Malediven hat eine Stelle offen. Der Job: Barfuß Bücher in einem Pop-up-Geschäft verkaufen. Es ist anzunehmen, dass einige Bewerbungen eingehen werden. Falls Sie Interesse haben: Bewerben kann man sich bis zum 8. August unter www.barefootbookseller.com/apply.

Für diejenigen, die nicht das Glück haben auf der anderen Seite der Welt barfuß über Bücher zu plaudern, heißt es, nach der entspannten Urlaubszeit wieder zurück in den gewohnten Alltagstrott zu kommen. Doch man kann auch im Post-Urlaub die Gelassenheit und Sommerfreude beibehalten und trotz Bildschirmen, Business-Konferenzen und Meetings die Sommerzeit genießen.

Der KURIER hat vier wissenschaftlich geprüfte Tipps herausgesucht, um auch in der normalen Berufswelt angenehme Arbeitsstunden zu verbringen.

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Barfuß im Büro

Ohne Schuhe im Büro? Das soll laut dem California Institute for Human Science Stress abbauen. Eine halbe Stunde ohne Schuhe hätte einen positiven Effekt auf das Wohlgefühl. Der Grund dafür sei, dass man sich mehr wie  zu Hause fühlt und dadurch entspannter ist. Zusätzlich soll es auch gesund für die Füße sein und zu weniger Schmerzen führen.   

Zum Hörer greifen

Soziologin  Sherry Turkle  erklärt, dass SMS und E-Mails oft für schnelle Kommunikation mit geringer Priorität geeignet seien. Bei komplexeren Angelegenheiten könne man Gesprochenes  nicht ersetzen. Gespräche seien laut  Harvard Business  Review  sogar vierunddreißigmal effizienter. Außerdem empfinden wir, einer APA-Studie zufolge, durch das Hören der Stimme eines  Menschen eine  oft unterschätzte Freude.

Zurück zum Analogen

Digitale Geräte gänzlich aus der Arbeit zu nehmen ist unrealistisch, aber man könnte seine Bildschirmzeit mit handschriftlichen Notizen verringern. Es soll nämlich laut einer Studie von Princeton und der University of California einen positiven Einfluss auf das Gedächtnis haben. Gleichzeitig hätte es auch eine ent- spannende, stressreduzierende Wirkung.  

Einfach mal ausgehen

Raus aus dem Haus  und auf Symposien, Veranstaltungen,  ins Kino oder auch ins Theater gehen. Denn laut dem „British Journal of Psychiatry“ sinkt das Risiko auf  Depression um mehr als 30 Prozent, wenn man an kulturellen Veranstaltungen  teilnimmt. Soziale Interaktionen sollen laut dem „Journal of the American Geriatrics Society“ einen direkten Einfluss auf den Alterungsprozess haben.
 

 

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