Industriepark-Entwickler spitzt auf Stellantis-Areal in Wien-Aspern

Industriepark-Entwickler spitzt auf Stellantis-Areal in Wien-Aspern
CTP könnte bis zu 1.000 neue Jobs in Wien schaffen. "Als Stadt warten wir konkrete Vorschläge des Eigentümers der Liegenschaft, der BIG, ab", heißt es aus dem Büro von Stadtrat Peter Hanke.

Zu Spitzenzeiten wurden hier 2.000 Mitarbeiter beschäftigt, doch diese Zeiten sind längst vorbei. Im Juli 2024 wird die Getriebeproduktion im früheren Opel-Werk in Wien-Aspern endgültig eingestellt. Opel gehört heute zum internationale Autokonzern Stellantis. 

Und es ist Stellantis, das sich mit einer etwaigen Nachnutzung des Industieareals  beschäftigt. Das als „Schutzgebiet für betriebliche Nutzung“ gewidmete Gelände in Wiener 22. Gemeindebezirk umfasst mehr als 45,3 Hektar Grundfläche und gehört der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), sprich somit indirekt der Republik Österreich.

 Die Gebäude umfassen eine Fläche von 16,7 Hektar und sind Eigentum der Opel Wien GmbH. Zugleich hat Stellantis einen Nutzungsvertrag bis in Jahr 2080. Der Autokonzern kann sich als Nachnutzung einen Industriepark vorstellen, den CTP Parkmakers mit Zentrale in Amsterdam entwickeln soll. CTP ist laut eigenen Angaben Europas größter börsennotierter Eigentümer, Entwickler und Verwalter von Logistik- und Industrieimmobilien, mit einer vermietbaren Bruttogeschossfläche von mehr als 11,8 Millionen Quadratmetern in zehn Ländern. Im slowakischen Trnava hat CTP bereits auf einem ehemaligen Stellantis-Areal einen Business Park errichtet.

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