© Tizian Espert

Kolumne
05/21/2021

Mein Wohnen: Gärtnern für Dummies

Pflanzen umtopfen in einer kleinen Wohnung kann zur echten Herausforderung werden. Dabei ist es ein bisschen wie Therapie.

von Angelika Gross

Wer schon einmal in einer überschaubaren Wohnung in der Stadt ohne Balkon oder Garten gewohnt hat, kennt das Problem: Wie oder wo topft man am besten seine Pflanzen um, ohne dass danach die komplette Wohnung voll mit Blumenerde ist? Ich gebe zu, mein Partner und ich zögern diese Angelegenheit immer sehr lange hinaus. Irgendwann kommt dann der Punkt, an dem wir uns beide fest vornehmen: „Dieses Wochenende ist es soweit, wir topfen die Pflanzen um“. Zwei Wochenenden später tun wir es dann tatsächlich.

Garten-Ausrüstung 

Mit Gartenhandschuhen und einer Schaufel ausgerüstet, fühle ich mich ein bisschen wie in einem „Gärtnern für Dummies“-Tutorial. Den Boden haben wir akribisch mit Zeitungspapier ausgelegt, der Sack Bio-Blumenerde ist geöffnet und die Pflanzen sind bereit für ihren Umzug. Die Aufgabenverteilung ist klar geregelt: Mein Partner hebt die Pflanzen aus ihrem Topf, während ich mit der Schaufel zuerst eine Schicht Kieselsteine und dann die frische Erde in den Topf gebe.

Pflanze umtopfen

Dann setzen wir die Pflanze gemeinsam behutsam ein und füllen den Rest mit Erde auf. Beim abschließenden Gießen betrachten wir zufrieden unser Werk. Es hat fast eine therapeutische Wirkung. Dass wir gleich noch die ganze Wohnung aufräumen müssen, ist in dem Moment egal.

angelika.gross@kurier.at

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