© Tizian Espert

Kolumne
04/23/2021

Mein Wohnen: Coffee to stay

Wenn die Kaffeehäuser geschlossen haben, muss man eben selbst zum Barista werden.

von Angelika Gross

Als ich vor einem halben Jahr von Graz zurück nach Wien gezogen bin, habe ich mich auf eines ganz besonders gefreut: Lange Nachmittage im Kaffeehaus mit Melange und Kuchen. Zugegeben, es war vielleicht ein bisschen naiv zu glauben, dass die momentane Situation das zulässt. Statt vor dem Kaffeehaus stand ich in den Schlangen unterschiedlicher Teststraßen Wiens – immerhin kann man hier auch ganz gut Leute beobachten. Kaffee gibt’s aber nicht. Den bekommt man in Lockdown-Zeiten eben nur zum Mitnehmen.

Coffee-to-go

Ich habe mich durch sämtliche Coffee-to-go-Angebote von Wiens Kaffeehäusern getestet. Jeder Spaziergang wurde mit einem Kaffee im Becher verbunden, der jedoch schon nach kürzester Zeit nur noch lauwarm war und nicht mehr schmeckte. Nach langem Überlegen und einer Preisreduktion beschlossen wir, uns selbst eine Espressomaschine zu kaufen. Die „Barista Pro“ sollte es werden – der Name klingt doch schon nach gutem Kaffee. Gesagt, getan: Die Siebträgermaschine mit integriertem Mahlwerk zog bei uns ein – und mit ihr auch ein bisschen Kaffeehaus-Atmosphäre. Denn während mein Partner sich in der kreativen Gestaltung der Milchschaumoberfläche übt, genieße ich jeden seiner Versuche vom Sofa aus. angelika.gross@kurier.at

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.