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Wirtschaft Immobiz
05/11/2021

Wohnen im Eigentum wird immer teurer

Der Wunsch nach einem Wohnort im Grünen hat die Kaufpreise einmal mehr erhöht – um durchschnittlich 10 Prozent. Wo Häuser sehr teuer sind, und wo weniger. U. Grünbacher

Das Einfamilienhaus war schon immer Wohnwunsch vieler, im Pandemiejahr 2020 wurde dieser noch verstärkt. Für das typische Einfamilienhaus bezahlten die Käufer im Österreich-Schnitt 277.271 Euro, um 25.400 mehr als 2019. Weil das Angebot am Markt gering ist, die Nachfrage aber sehr hoch, sind die Kaufpreise gestiegen. „Der vermehrte, sicherlich auch pandemiegetriebene, Wunsch nach einem Haus mit eigenem Grün war besonders stark ausgeprägt“, so Bernhard Reikersdorfer, Geschäftsführer von Remax Österreich. Verstärkt hat den Preisanstieg auch die bessere Qualität der Einfamilienhäuser am Markt und die steigenden Grundstückspreise.

Im Durchschnitt lag die jährliche Preissteigerung in den vergangenen 10 Jahren bei österreichweit +5,3 Prozent, von 2019 auf 2020 jedoch bei +10,1 Prozent. Am teuersten ist Innsbruck als Landeshauptstadt (1.228.811 Euro) und Kitzbühel als Bezirk (1.598.441 Euro). Zu günstigeren, zweistelligen Millionenbeträgen wird man hier Hausbesitzer: In Zwettl, Gmünd und Waidhofen/Thaya. In nobleren Wohngegenden zahlt man deutlich mehr (Grafik). In Wien-Donaustadt kostete ein Einfamilienhaus 568.101 Euro, in Liesing 610.760, Floridsdorf 668.416 und Hietzing 838.890 Euro. Ebenfalls hochpreisig kauft man im Ländle mit durchschnittlich 526.342 Euro.

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