Bittere Pleite eines bekannten Restaurants und einer Bar

Das Unternehmen bietet seinen Gläubigern 20 Prozent Quote an.
Ein Glas mit einem alkoholfreien Getränk, dekoriert mit Erdbeeren, Gurken und Minze.

„Das Unternehmen soll geschrumpft vorbetrieben werden. Es soll laut Eigenantrag eine Anpassung des Betriebskonzeptes erfolgen, sodass zukünftig im zu sanierenden Teilbetrieb „krypt“ insbesondere auch ein reicheres Angebot an alkoholfreien Drinks und Bar-Food angeboten werden wird“, so Creditreform. „Die Fortführung ist durch Eventbuchungen gesichert. Die Fahrnisse des Teilbetriebes „Creo“ sollen verwertet werden und die Erlöse sollen teilweise die Sanierung ermöglichen.“ 

Die CAT Bar GmbH mit Sitz in Wien hat heute, Dienstag, einen Eigenantrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung beim Handelsgericht Wien eingebracht. Das bestätigt Venka Stojnic vom Österreichischen Verband Creditreform dem KURIER. 11 Mitarbeiter sind von der Pleite betroffen.

Das Unternehmen ist im Gastronomiebereich tätig und führt folgende Gastro-Betriebe:

  • Bar „krypt“ – Berggasse 5/Wasagasse 17;
  • Restaurant „Creo“ – Lerchenfelder Gürtel 48/Top 1, 1080 Wien + Blindengasse 3/1, 1080 Wien;
  • Gastronomie im Remassuri-Theater (immer Freitags)
  • temporärer Imbiss in einem Container in der „Seestadt“ (im letzten Sommer betrieben)

Wobei derzeit lediglich laut Creditreform nur die Bar „Krypt“ betrieben wird. 

 

Gesellschafter sind:

K 5 Beteiligungs GmbH  (Anteil: 50 %) um Günter Kerbler

Kerbler Teresa,(Anteil: 29 %)

Schilcher Christian, (Anteil: 21 %)

Die Insolvenzursachen

Laut Eigenantrag erscheint eine Antragsstellung aufgrund der derzeitigen finanziellen Lage als alternativlos. 

Die Schulden

Die Verbindlichkeiten werden mit 250.000 Euro beziffert.

Die Sanierung

Das Unternehmen bietet den Gläubigern eine 20 %ige Sanierungsplanquote zahlbar binnen zwei Jahren ab Annahme an. 

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